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Tegulatae, Teglatae — TeXemusi?, TeXext), TeXeu>.
tage, auch für die der Advents- und Fasten-zeit vor. Desgleichen Caesarius, währendAurelian bestimmt: omni sabbato ad ma-tutinos cantemus Domino et T. D. AlsSchlussgesang der Nocturnen (später Ma-tutin genannt) wurde das Cantieum zumMorgenlied, wie Y. 26 andeutet. Nochim Früh-MA, sang man es an allen Sonn-tagen des ganzen Jahres. Nach Amalariussang es die römische Kirche in ältererZeit nur in natalitiis pontificum (= episco-porum). Nachweisbar seit dem 11. Jahrli.wird das Triumphlied an allen Sonntagenausser dem Advent und der Zeit vonSeptuagesima bis Palmsonntag, ferner anallen Festtagen und ihren Octaven reci-tirt, also so oft in der Messe das Gloriagesungen wird (nur Gründonnerstag undCharsamstag haben zwar das Gloria, aberkein T. D.). Die Sitte, bei ausserordent-lichen Anlässen zur Danksagung das T. D.zu singen, entstand erst im Früh-MA.;erstes Beispiel im J. 740, wo bei Ueber-tragung der Reliquien des hl. Germanusdas T. D. gesungen ward (Surius ad 25. Iul.).Dasselbe geschah 799, als Karl d. Gr. denPapst Leo III nach Rom zurückgeführthatte. Das Lied ward schon im 8. Jahrh.ins Deutsche übertragen. Anfang: thih Cotlopemes, thih truhtan gehemes (.7. GrimmHymnorum vet. eccles. interpret. theod.,Gotting. 1830).
Vgl. zum Ganzen ausser Kayser undBonn noch Th. J. Michaelis Dissertat. dehymno T. D., Zittau 1845. krieg.
TEGULATAE, TEGLATAE. Eine vonde Iiossi (R. S. I 216; vgl. III 438 f.) nachViynoli Col. Anton. 271 veröffentlichte In-schrift spricht von einem locus emptus subteglata in basilica Balbines. Diese Tegla-tae bestanden darin, dass an der Aussen-mauer der Basilika, wie namentlich auchan der Umfassungsmauer des Coemete-riums, ein Ziegeldach ( protectmn; derAusdruck ist inschriftlich gewährt: Orellin. 4545; Stevenson Bull, di Corrisp. arch.1876) umlief, unter welchem die Gräbergesuchter und vornehmer waren. Mankonnte unter dem Protectum oder der Te-glata den Gräbern ein an die Arcosoliender Katakomben erinnerndes Pseuclo-Te-gurium aufsetzen.
TEGURIUM. Nicht zufrieden mit einemeinfachen Sarkophag, wünschten Mancheihrem Grabe ein vor dem Regen und denUnbilden der Jahreszeit schützendes Dach;ein solches Dach, T., wol meist flach,ruhte auf vier Säulen mit Epistylien undArchitraven, deren Intercolumnien wolmeist mit marmornen Transennae geschlos-sen waren; Kuppeln fehlen in den uns
bekannten Darstellungen solcher Tegurienauf Devotionsmedaillen des 4. und 5. Jahrh.(Bull. 1869, 49 f.), sowie auf denjenigenvon diesen nachgebildeten Ciborien, wiein dem Mosaik von S. Giovanni in fontezu Ravenna, von 451 (Ciampini Yet. mou.I 133; Bull. 1872, 137 f.). Eine Anbah-nung dieser Tegurien hat man bereitsin Arcosoliengräbern zu sehen, welcheeine Umrahmung mit Pilastern oder Säul-chen zeigen, über denen ein Architravläuft und unter denen die Nische mitMarmortransennen geschlossen ist. Ygl.de Bossi Bull. 1872, tav. I; R. S. II 185.218. 234 f.; III 85. 437 f.
In späteren Zeiten gebraucht man T.regelmässig im Sinne von Ciborium (s. d.Art. II 290); so im Lib. pontif. in Sym-macho: hic fecit basilicam s. AndreaeApostoli apud b. Petrum Apostolum, ubifecit tigurium ex argento et confessionempens. libr. CXX. Und In Sergio Pap.: hictegurium basilicae s. Susannae, quod antelignum fuerat, ex marmore fecit. Nochim J. 789 verfügt ein Capitularo III 17:ut super altaria teguria fiant vel laquearia.Andere Belege hat Ducange i. v. und zuCiborium gesammelt, ebenso in seinen No-ten betr. der Sophienkirche. kraus.
TEAEIOI und TEAEI0TMEN01 hiessendie Getauften, weil sie ein Anrecht andas teXsiov hatten, d. i. an die Eucharistie,wie diese Conc. Ancyr. c. 4 u. 5 genanntwird. Dem entsprechend verstand manunter iicl xo xsXeiov iXllefv, xoü xsXstou pe-te/eiv (1. c.) den Empfang der hl. Eucha-ristie. Ygl. Bingham I 37.
TEAEIQ2I2, TEAETII, TEAE!!. 1) Ts-
Xsioc, vollkommen, z.B. von Gott gebraucht,aber auch den Menschen als Ziel der sitt-lichen Entwicklung vorgestellt. Im Bo-sondern bedeutet xö xsXeiov die Euchari-stie (Conc. Ancyr. c. 4. 6 u. ö.), aber auchdie Taufe (Clem. Alex. Paedag. I 6; vgl-Lexic. Graoeit. Clem. i. v.). Davon dannxsXeioeiv, perficere, geradezu taufen (Cyp r -Catech. III 4; Const. apost. II 39), oderauch mit dem Zusatz ötd ßaitxtapaxoj (Clem-Epitome n. 18). So sagt Maximus, (Incoel. hierareh. c. 3): oxt xoüt itpocrwvxa«Sei TCpmxov xaflaipsallai xfj Sioaav.oliv.SiaipEXixcüv xijc dpapxia» aopcpdpasov (Bej-mischung) ; stxa cpomjesllcu xrj -yvdiaEi 'E ,üV{leoirvEuaxiov '(pacpüW xd rcspl xrjc OsoSofpaxa, y.al xoxe xEXEtoüMlai xc;7 xrjs na7 l 7'•^Evstjiai Xouxp(;7 (Migne II 50 sq.)> '
hierzu Pae.hymer. in Dionys. Eccl. hierareh.c. 6, 1, 1 (Migne I 541). Davon der NamexsXeiot, welcher den Getauften nicht sel-ten beigelegt wird, im Gegensätze zu denKatechumenen (xoL rfi't] xeXeioic für ü l °