Telum — Tempel.
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Getauften in Clem. Epit. n. 34; ebensoIustin. Dialog, c. 8). Hiervon dann derName xeXeiuwh für die Taufe (s. die Stel-len bei Suicer). Die gewöhnlichste Be-deutung für xeAeioÜv, xeAsuujic, perfectio,consummatio, perficere, bezieht sich aberauf das Sacrament der Firmung (s. d. Art.I 511, n. 1. 10). Daneben wird aber xe-XEtoöaüai auch manchmal für ,sterben* und,mit oder ohne den Beisatz xuT fiapxupup,zumal für das Erleiden des Martyrtodesgebraucht. Und so bedeutet xsAsuixj« oftauch Martyrtod (s. Suicer und Lex. Graec.Clem. Alex .).' Wenn übrigens Suicer sichauf Dionys. Eccl. hier. c. 5 zum Beweisedafür beruft, dass xsAsi'oxjic auch die Ordina-tion bedeute, so ist das unrichtig, _da Dionysdort von den SuvapiEtc xat EvspyElat xai xe-/.Etiua-Eic, der Kraft und Bedeutung und Er-habenheit der Ordines (tspaxaai xdijsts),handelt; gerade so wieder ib. c. 6, 1, 1.Eher nähert sich Maximus (Schol. in coel.hier. c. 3) dieser Auffassung des Wortes.
2) TeAsxi; wird zunächst vom Sacra-ment überhaupt und besonders von derTaufe gebraucht ( Dionys. Eccl. hierarch.3, 1). Vornehmlich aber wird damit dieEucharistie bezeichnet (so öfter bei Dio-nys. 1. c, c. 3, wo sie schon zu AnfangxslE-rti x(öv xsAsxäv heisst; andere Beispielebei Suicer ). Davon hat dann xsAstv mitoder ohne den Zusatz öoat'ac die Bedeu-tung ,opfern* ( Chrysost. Sacerd. III 3. 4),und weiter das Wort xsAstv die Bedeu-tung ,taufen*. Zwar sagt Maximus Schol.in Dionys. De divin. nom. I 3 ( Migne II193): xeXEtdftat öe e<jxi xö xsXstöxTjxaWj'Esbat 8ta x?jc p.exd xö ßairxwpta 8t’ £uC«ua£^poxoTrijf. Er unterscheidet somit aller-dings irptuxov (ptoxt^optEVou;, slxa xsAoopivour,nähert sich aber doch wieder der her-kömmlichen Bedeutung, da er sagt, dassdieses (moralische) xEXsTaDat nur ein Be-harren in dem ist, was hier begonnenwurde. Oft wird aber xeXext; von den heid-nischen Mysterien gebraucht und dann xs-XEtohat von der Einweihung in diese. Da-rum sagt Theodoret (Osee 4, 14), dass mandie in die christlichen Mysterien Einge-weihten imxooc nenne, um sie von denin die heidnischen Mysterien Aufgenom-nienen, die den Namen xfixsAsspivot führen,zu unterscheiden. Indess gebraucht erdoch auch wieder xsXouptEvot für Getaufte.Dionys aber gebraucht xsXouptsvoi sowol alsxExeXecxp.£vot von den Ordines (Eccl. hier.£. ’ 15 9, 5), als auch im moralischen
Dinne von den Mönchen. Und Pachymeres(ib. c. 6, 1,1) nennt die Bischöfe, Prie-ster und Diakonen, welche die heiligenGeheimnisse und Weihen wieder an An-deren vollziehen oder vollziehen helfen,xeAouvxec. WEISS.
Real-Encyklopädie. II.
TELUM. Von den in den Kirchen Asylsuchenden Flüchtlingen fordert Cod. Theod.IX, 45, 5 ausdrücklich, dass sie jedesWurfgeschoss (tela) ablegten. Vgl. Bing-ham III 368.
TEMEN02 (delubrum) gebraucht Euagr.114 einmal zur Bezeichnung einer christ-lichen Kirche, ebenso wie das sonst auchnur für heidnische Tempel in Anwendungkommende arjxoc (s. d- Art. II 753).
TEMPEL von Jerusalem. De Bossi hat(Bull. 1882, tav. VII 1 und in dem Auf-satz Verre representant le temple de Je-rusalem, Genes 1883; Extr. des Archivesde l’Orient latin publiees sous le patro-nage de la societe de l’Orient lat. II, 2,439—455) eine Darstellung dieses Sujetsauf einem Goldglas publicirt und bei die-ser Gelegenheit werthvolle, die Arbeitende Vogue’s und Clermont-Ganneau’s ergän-zende Untersuchungen über die älterenAbbildungen des jüdischen Tempels nie-dergelegt. Das Glas ist übrigens nichtchristlichen, sondern jüdisch-römischenUrsprungs und wird von de Rossi in dasEnde des 3. oder den Anfang des 4. Jahrh.gesetzt. Von einer griechischen Inschrift,welche um die Darstellung herumläuft, istnur noch der Schluss erhalten: (ras £rjaaup.sx7. x<üv) CCON ÜANTCON. Dieselbe imLateinischen gewöhnliche Acclamation fin-det sich griechisch auf einem christlichenGlas nur einmal ( Boldetti 212 2 ; GarrucciVetri 2 , tav. VI 2 ). Vor ms ist der Nameder Person ausgefallen, an welche dieAcclamation gerichtet ist; ihm gingen dieum die Tempeleella stehenden Worte 01-KOC IPH(vt])C AAB£ £YA0riA(v) (Haus desFriedens, empfange die Segnung) voraus.Beide Ausdrücke, die auf Gläsern dieserArt neue Formel AAB£ EYAOFIAN, sowiedas OIKOC E1PHNHC, werden von de Bossi
I. c. ausführlich erläutert. kraus.
TEMPEL, heidnische, in christliche Kir-chen verwandelt. Seit dem constantini-schen Gesetz von 333 wurden eine Mengeheidnischer Tempel im römischen Reichzerstört (vgl. Cod. Theodos. IX, 17, 2),wie das auch sowol von christlichen Aucto-ren des 4. Jahrh. ( Hieron. Chron. zum
J. 332; Euseb. Vit. Const. III 54), als vonheidnischen Schriftstellern ( Eunap. VitaAedes. 34, al. 50; Liban. Or. apol. c. 26,p. 591; Iulian. Or. VII, p. 424) bestätigtwird. Valentinian I verfügte nachRufin (II 28) eine vollständige Zerstörungaller Fana in Aegypten. Seit Tlieodo-sius’ d. Gr. Zeiten begann man indessenT-, statt sie zu zerstören, dem christlichenCult zu widmen. So heisst es ausdrück-lich, dass Theodosius selbst den grossen
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