linker Seite zwei Kubikeln liegen; in. derdarauf folgenden Ala wurde zahlreiches Sil-bergeräth gefunden. — An der rechten Lang-seite des Ätriunis öffnen sich zwei Thürenauf die Porticus von Nr. 21; nach der zwei-ten Thür auf der Mauer Regenspeier mitLöwenköpfen. Im Tabünum schöne Archi-tekturmalerei und geflügelte Figuren. R.vom Tahlinum ein Oecus mit grossem Fen-ster , kleinen Greifen und Leoparden. — L.eine Exedra. — Das Gärtchen ist von neunS'aiilen umschlossen; gegenüber der viertenr. liegt an der Eingangsseite ein Recessmit den Medaillons (unter Schutzdächern)der Venus, eines Knaben, eines Mädchens(erloschen). Im Gärtchen eine grosse Piscineund das Lararium.
Tritt man in das Nebenhaus bei Nr. 21ein, so trifft man zunächst im Vestibulumauf zwei hohe kannelirte Tuffsäulen mitkorinthischen Kapitälen; dann auf das vier-säulige * Atrium mit ionischen kannellirtenTuffsäulen. — Daneben r.
Nr. 19. Casa (l’Inaco e d’Io (PL 80);beim Impluvium ein schöner Tisch mitGreifen. Tablinum 1.: Landschaft mit klei-nen Thierfiguven (Schwein, Ziege), Reiter;Zimmer r. vom Prothyron: Schöner Sockelmit Vasen und Blumen. — Daneben r.
Nr. 18. Casa (PAdonlde ferito (PI. 17;des verwundeten Adonis ); 1. Zimmer 1. vomPeristyl: r. (erloschen) Satyr und Mädchen ;Eroten mit Esel; Rückwand: Eroten mitden Attributen des Herkules. — 2. Zimmer1. vom Peristyl: 1. Toilette des Hermaphro-diten (so heisst das Haus auch); schwebendeGruppe. — Im Peristyl, an der rechtenWand: *Adonis , dem Verscheiden nahe;um ihn Venus, sechs Eroten und die Lokal-göttin. Zur Seite r. Achill und Chiron ;Satyr; Pfauen. — Im Korridor r. Spitz-hund und Brode.
Gegenüber neben dem Meleagerhaus1. das
Nr. Sund5. Haus des Kentauren (PI. 20,A), ein interessantes Beispiel eines Doppel-hauses, mit einfacherer Wohnung neben einemreich geschmückten Prachthaus und einerzerstörten Kellerwohnung, zu der man r.am Ende des Peristyls (I) durch einen Gang(II) hinabsteigt. Bei Nr. III. tritt man durchein Vestibül in das Prothyron; 1. ist einOecus mit kleinen Figuren; an dessen rech-ter Seite ein Zimmer, dessen Wände inStuckrechtecken verschiedenfarbige Marmor-platten nachahmen, welche von Zahnge-simsen eingeschlossen sind. — Südl. schliesstsich ein Repositorium für Schriften an. Dastuskische Atrium mit Impluvium von No-cerastein hat zur Linken zwei Kubikeln,ein Repositorium, einen Raum fürdasPecu-lium (wo man 13 silberne Löffel fand). —Das Tablinum, 1. mit Oecus (r. die Fauees),hat hinter sich ein an drei Seiten mit Porticusumzogenes Viridarium, das in der Mitte einPodium für die Blumen enthält; — 1. von derPorticus befinden sich eine Kammer; dieTreppe ins Obergeschoss; dahinter die Cella
penaria und die Küche mit Ausgang auf .den Vico im 0. (Nr. 12); an der Rückwand :das Triclinium , eine Exedra mit (1. Schmal-wand) einem Bild: Aeneas empfängt von ;Venus die Waffen.
Tritt man durch Nr. 5 in das Nebenhaus* :so kommt man in ein Atrium, das anstatt (eines Impluviums ein säulenumringtes Viri- jdarium enthält, und r. vom Eingang ein :Kubikel und einen Oecus. An der rechten !Längswand, im erstenRaum r., ist ein zweites ;kleines Viridar, auch von Portiken umgeben; •;daneben r. ein Triclinium, ein gefenstertes 'Zimmer und der Gang (Fauees), welcherdurch einen gewölbten Korridor abwärts •zur Kellerwohnung führt. — Im Atriumfolgt ein gefenstertes Zimmer, eine Cellamit grossem Schrank für die Kleider. Ander linken Langseite ist die Thür (mit dreiStufen davor), durch welche man in daserste Haus eintrat. An der Rückseite desAtriums ist das Tablinum (einst mit dem.Kentaur, jetzt im Museum), mit zwei Thüren,die sich auf ein kleines Triclinium öffnen,dessen Boden das bei'ühmte Mosaik des durchLiebe bezwungenen Löwen schmückte; 1.ein Oecus und vor diesem eine jetzt halbeingestürzte Exedra, auf welche das Viri-darium mündete.
Nr. 6. *Haus des Castor undPollux (PI. 21, B C), auch ein grossesDoppelhaus, das ein gemeinsames Peri-styl scheidet und einigt. Die Fat^ade Iahmt den Quaderhau durch Malerei undStuck nach, das Vestibül (IV) rahmenkannelirte Pilaster ein; im Flur warenr. und 1. die Dioskuren dargestellt. Das*Atr i u m (V) mit seinen 12 kannelirtenSäulen (jetzt nur noch Stümpfe), das dieerste schönere Abtheilung ziert, isteins der prächtigsten in Pompeji amEnde der rechten Langseite. Von.denMalereien sieht man noch Victoria. Nachder Mitte der linken Langseite: *Ares ;hoch oben im Winkel mit der Südwand1. noch eine Spur der Landschaften mitmythologischer Staffage. — Zimmer 1.vom Prothyron (VII), 1. oben: Juno;Rückwand: Neptun; Jünglinge mitKöcher; hübsches Ornament. — 1. Zim-mer 1. vom Atrium (VI), linke Schmal-wand: Narcissus (zerstört); Rückwand:Bacchantin. — Im Tablinum (IX) r.oben: Schwebende Gruppe; in denStreifen der Architekturmalerei derWandfelder r. und 1. Musen; im Friesr. Landschaften; am Sockel Eroten. —Zimmer r. vom Tablinum (X), linkeWand, Mitte: Frauen, ein Kind badend