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(Geburtsscene); 1. Arion, r. Thetis ;Predella: Seewesen; Eingangswand:Minos und Scylla . L. vom Tablinumdie Fauces. — Zimmer am Ende derFauces 1. (XI), linke Wand: Apollo undDaphne; Eingangswand: Silen undBacchus ; Landschaften. — In der Per-gola (XII) (mit sieben dorischen Säulen,an den Wänden mit Halbsäulen undsogen, dorischem Gebälk einen Xystusumgebend) an der rechten Schmalseite:Eine Priesterin mit Fackel und Hund;vorn r. Hippolyt und Phädra; an derHinterwand eine Aedicula. — Zwischender ersten und zweiten freien Säule einMarmortisch und ein Puteal. — L. vom
| farbigen Säulen, Garten, Fischteich,i Springbrunnen und das köstlich gelegenej Triclinium mussten mit dieser ver-! schwenderischen Fülle von Malereieneinen bezaubernden Eindruck machen.
Das Nebenhaus (C) r., durch welchesman bei Nr. 7 eintritt, ist sehr einfach, wohlnur für wirtschaftliche Zwecke. Das Implu-vium von pietra nucerina; 1. vom Prothyronein Kubikel, r. die Küche, wo r. in der Eckej an der Mauer das Larenbild der Schlangen! blieb; daran stösst eine Cella mit (r.) der[ Treppe zum Obergeschoss, und (1.) der La-trine. R. von Atrium liegen drei Oecus;zur Seite des Tablinums 1. ein Kubikel, r.ein Durchgang zum (r.) Triclinium und zumViridar. L. von diesem sind vier kleineRäume, und hinter dem Viridar der Stall,mit Pfeiler in der Mitte zur Dacbstützung.
Haus des Kentauren.
Haus des Castor und Pollux.
Pevistyl die Küche (XIII), Treppe unddas Rloset. — Von der rechten Lang-seite des Atriums tritt man in dasgrosse Peristyl (XIV), 21 m. lang,12,5 m. breit, mit 24 Säulen, welcheszwischen beiden Flügeln der Doppel-wohnung diese einigt, Eingangswand, 1.zu äusserst: Achill, sich waffnend (zer-stört); r. vom Eintritt: SchwebendeBacchantin; Thierstück; BewaffneterJüngliDg. L. Venus Pompejana. Rück-wand: Jüngling mit Pferd; Thierstücke;Bewaffneter Jüngling. Einen beson-dern Reiz gewährt dieses Haus bei auf-merksamer Betrachtung der Raumgrup-pirung und ihres lebensvollen Effekts;das schöne Atrium, die anmutbige Hei-terkeit des Oecus vor dem Viridarium,das zweite grosse Peristyl mit seinen
Geht man nun den Vicoletto diMer-curio bis zu Ende, so trifft man (Reg.VI, Via VII) 1.:
Nr. io. Die *Casa del Laberinto(Pl. 82); auch diese Wohnung hatte, wieso manche grössere in Pompeji , zweiAtrien. Das eine (1.), sehr einfach, fürdie Dienerschaft, das andere (r.), sehrreich, für den Besitzer und die vorneh-meren Besucher. Beide hatten ihrenEingang am Vicoletto di Mercurio. —Erste (Nr. 10) schöne Wohnung r.: Dasgrandiose Atrium hat vier Säulen mitkorinthischen Kapitalen; hinter demImpluvium sieht man einen Marmor-tisch und eine Cisterne. — Im Zimmerzwischen den zwei Atrien an der Rück-wand: Paris und Oenone; — das Tabli-num ist mit Stuck verziert und hat einen