Band 
Zweiter Band: Sicilien.
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2. Palermo (Dom).

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die Zinnen verstärken die pittoreskeWirkung.

Der Glockenthurm, im W., nachtoskanischer Weise isolirt, ist durch zweihohe Spitzbögen über die Strasse hin mitdenn Dom verbunden und steigt am Nord-ende des erzbischöflichen Palastes auf.

oben) völlig umgcstaltet worden, zwarein gutes 'Beispiel der wieder erwachen-den Klassicität nach den Ausschweifun-gen der Barockzeit, einfach in der Anord-nung und keusch im Ornament, aber imvollsten Widerspruch zur Ausseuarchi-j tektur.

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Die Ost-fa^adc des Doms zu Palermo.

Er wurde 1885 theilweise erneuert, seineGrundform blieb jedoch diealtc, ein Vier-eck, von runden Halbthürmen umgeben,welche in jedem Geschoss eine offeneSäulenstellung zeigen, die Mauermassedurch breite, vielgliedrige Fensteröff-nungen durchbrochen.

Das Innere (von 12 — 4 Uhr ge-schlossen) ist 1784—1801 von Fuga (s.

Die Kirche ist diviseliiftig und bildetein lateinisches Kreuz, die Spitzbögen wur-den in Kundbögen verwandelt, die leichtenSäulengruppen in schwere Pfeiler, die ur-sprüngliche Dekoration der Oberwand unddie llolzdecke ganz entfernt, die Wändeund Wölbungen übertüncht; kaum lässtsich noch die ehemalige Form der Fenster,durch Mittelsäulen gegliederte Spitzbögen,erkennen. — An das Langhaus scMiessensich zwei Querscliiffe an, nur wenig vor-springend; im ersten bilden vier Pfeiler die