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Zweiter Band: Sicilien.
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2. Palermo (Museo Naziouale: Erster Stock).

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dem ewiges Lob gespendet, sei, möge demHerrscher die Fülle aller der zahlreichenGüter erhalten, die er ihm gegeben; o grosserGott, dass das lange Leben, die Macht etc.

— In der Mitte vorn : Triton in Bronze, 17.Jalirli.; dann an der linken Wand eineorientalische Kassette mit sehr feinen Mosaiken.In der Mitte eine Kassette mit Elfenbein-schnitzereien, 15. Jahrh. — Dann unter Glas:reiches Reitzeug, 1(5. Jahrh. Daneben amFenster: Glocke von Maestro Antonio diBongiovanni di Naro, 1310. — An der linkenWand in einem Pult: lateinische Codices mitMiniaturen aus dem 15. und 10. Jahrh. undKartenspiele; r. ein griechisches Manuskript ausdem Basilianerkloster Salvatore; es gehörteder Kaiserin Costanza, welche (wie auchDante berichtet) Nonne gewesen sein soll,ehe sie den deutschen Kaiser Heinrich VI.heiratliete. ■— Am 5. Fenster r.: Mörser mitReliefs und der Inschrift: Johannes Gasparund Petrus de Campanario von Palermo ver-fertigten mich 1507. — Eingangswand r.:^Fragment einer HohdccJce aus dem PalazzoReale, mit Doppeladler oben im Ornament,aus der Zeit der Hohenstaufen (1195—-12(56).

— Es folgt an der rechten Wand ein grossesTriptychon mit Hochreliefs und gemaltenTafeln (Anbetung der Weisen, Verkündigung,die Freier Mariä); niederländisch, 15. Jahrh.

— Vorn an der linken Wand: GeschnitzteBrüstung, 16. Jahrh. — *Waclisbüste desArztes und Astronomen Giuseppe Alaimo,modellirt von dem berühmten Gaetano Zumbo.

— Darunter: * Majoliken aus den Abruzzenund Urbino. —Im folgenden Glasschrank: Ar-beiten von Elfenbein. Nr. 257. *Relief der Ma-donna mit zwei Engeln, 15. Jahrh. — 253.Bischofsinful, 14. Jahrh. — 242. Bacchus. —Darüber: KassetteninHolz,14.undlö. Jahrh.

— Weiterhin ein Schrank mit Glaswaaren vonMurano und ans Deutschland. — Alte Waf-fen; im Schrank eingelegte Pistolen; ein*altesRevolvorgewehr. Ueber dem Schrank:die (entsetzliche) Terracottabüste der Gift-mischerin Anna Bonamio, genannt »la vecchiadell 1 accto« (das Essigweib). —Ausgangswand1.: Nr. 560. Bildnis eines deutschen Kaisers;r.: 505. Bildnis des Ottavio d’Aragona, be-rühmten sicilischen Admirals, 1565—1623.

Es folgt die kleine Stau za cleglioggetti a v a M (Arabische Sammlung ).In der Mitte: *'Grosse Scheiben, Beckenund Tafeln von Messing mit sehr schönenOrnamenten und arabischen Inschriften(aus dem Orient). Oben: Arabische In-schrift (Kopie) der Martoranalcuppel(S. 177), Hymne auf die Dreieinigkeit.—In den Schränken: *Gefässe aus weissemThon von köstlicher Arbeit und Leich-tigkeit, aussen bemalt oder bedruckt,innen eine durchbrochene Blume; an denHenkeln der Name des Töpfers. — II.astronomische Instrumente (ein Astro-

lob von Ilämid ihn Ali, vom Jahr 343fd. h. 955). — An den Ecken: Thonge-fasse aus der Kirchendecke der Marto-rana; sie bildeten arabische Buchstaben.

Dann folgen zwei Zimmer, in dessenerstem alte Pläne und Ansichten von Pa-lermo sind, im zweiten ethnographischeMerkwürdigkeiten; chinesische Male-reien und geographische Karten. —EinigeStufen hinab kommt man zum

Südlichen Korridor (Corridoriodi Mezzogiorno), in provisorischer An-ordnung (T87G): Altgriechische, sicili-sche und süditalische Vasen.

Sala dei

Südkorridojr

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Nordkorridor |=

Museo Naziouale (Erster Stock) in Palermo.

Zuerst Vasen ohne Malereien, vom höch-sten Alter, aus weisslicliem Thon mit Thier-figuren; dann mit menschlichen Gestalten;archaische mit schwarzen Figuren aufrothem Grund; von entwickelterem Stil mitrothen Figuren auf schwarzem Grund. Vasenaus Süditalien. — Unter den Vasen desschönen Stils sind hervorzuheben: im Korri-dor geradeaus, auf dem 1. Glasschrank in derMitte: *Nr. 656. Triptolemos auf dem geflügel-ten Wagen, ihm zur Seite Demeter, Perse-phone und zwei Könige Attika’s. Auf derRückseite Zeus zwischen Thetis und Eos,die Fürbitte für ihre Söhne Achilles undMemnon einlegen. Alle Figuren mit Namen.Aus Girgenti. — Es folgt Nr. 655: Kampfder Kentauren. — Auf isolirtem Sockel: Nr.1628. Bacchus und Ariadne mit zahlreichemGefolge (sehr eleganter Stil). Auf dem fol-genden Glasschrank, die 3. Vase, Nr. 653:Bacchus und Bacchantin; Rückseite zweiSatyrn (mit prächtigem Firnis). — Rück-wand, Vasen aus Süditalien schon den Ver-fall der Kunst offenbarend.

Nun r. in die

Sala dei bron zi. An der Eingangs-wand 1.: ** Antiker Widder von Jh-onze,aus Syrakus.