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2. Palmiio (Uiiisfchiinj: i)ic Oulia).
(VacclimatUaziöne 4 Min.; von da zur Cnbola5 Min.; dann zur Villa Tasca 4 Min. — Vonda nach Villa Rocca 25 Min.; dann zum An-fang Monreale's 25 Min. (zum Dom St. - ).
Wagen bis Monreale und zurück (aufPiazza Vittoria) 5 Fr.; Zweispänner mitAufenthalt (2 St.) 10 Fr.; bis Villa Rocca2Va Fr. (In Villa liocca stets Droschken fürdie Rückfahrt.)
Jenseit Porta nuova immer der ge-raden grossen Landstrasse (Gor so Cala-tafiraiJ entlang (die man schon innerhalbdes Thors bis zur Ansteigung nach Mon-realo vor Angen hat) kommt man zu-erst 1. an dem gewaltigen, 1735 für dieNonnen der Kegel des S. Francois de
Stadt; die Handwerke zahlten: 40 Schnei-derinnen, 15b Näherinnen und Stickerinnen,2b lernten die Ilandschuhfabrikation , 72 dasWeben, 22 die Musik, 50 das Zeichnen, 20Seidenspinnerei, 42 Bäckerei.
Weiter geradeaus kommt man nach4 Min. zur (1., Nr. 100) Caserma dei Bor-(jognoni. Im Ilof derselben (der Wacht-posten ruft einen Offieier, welcher denBesuchs-Pennesso crthcilt) erhebt sieb,schon weithin von der Strasse sichtbar:
Die *CnIm, gleich der Zisa (S. 246)ein im 12. Jahrh. vom Normannenkönigerrichteter Bau, in ähnlicher würfelartigerGrundform, doch kleiner, aber eleganter
Die Cuba bei Palermo.
Hai
Sales errichteten Ban vorbei (mit Kirchevon 1776), der 1779, unter dem TitelCavölino j das erste Staatsinstitut fürweiblichen Unterricht aufnahm (nur fürden Adel); jetzt in Laienhänden, auchdem Bürgerstand zugänglich und seit1863 Educandato Maria Adelaide ge-nannt. —• Dann folgt r. (6 Min. vom Thor)das Regio Albergo dei Poveri, ein1746 aufgeführter Kolossalbau von Ora-zio Fioretto, von imponirender, stren-ger Einfachheit.
Es ist ein Waisenhaus für das weiblicheGeschlecht jeden Altei*s, mit Schule und Un-terricht in Handarbeiten; 1876 war von denInsassen des Albergo die Zahl der Invaliden200, der gesunden Frauen 365, der Mädchen185; die Elementarschulen zählten 252 Alum-nen, acht besuchten die Normalschule der
und regelmässiger; die Nischenfelder sindbreiter und ihre Linien steigen senkrechtbis hart zur Krönung empor, wo sic demKreisbogen sehr nahestehende Spitzbögenbilden. Auch die sparsamen Fenster derdrei Geschosse sind durch ähnliche Spitz-bögen geschlossen. — Das Material be-stellt aus sehr sorgfältig zugehauenenBruchsteinen.
Zu oberst läuft die 1860 theilweise zu-sammengestürzte (die Bruchstücke im Mu-seum, S. 216) und schon früher zerstückelteKrönung mit der arabischen Inschrift, welchedarlegt, dass König Wilhelm II. im Jahr 1182den Bau errichtet hat (»Geschehen nachden Zeichen der Zeit und der Chronologie... des Herrn Messias 1182«), und keinSchloss der Erde für Wilhelm, den bestenKönig der Erde, ganz würdig und zurei-chend findot. — Im Centrum des Baues ein