•V>5 li. Vun Palermo nach
rechten Langseite, 7 von der linken Lang-seite, zwei Säulen r. im Eingang des Pro-naos, mehrere Lagen der rechten Seiten-wand, der Rückwand des Adyton, dielinke Seitemvand in der Länge des Pronaosbis zur Thiir. Die ziemlich zahlreichenUeberbleibsel ermöglichten eine sichere(ideelle) Rekonstruktion. Der Tempel istein Pcripteros hexastylos, von 34 Säulenumgeben, (> an jeder Schmalseite, 13 anjeder Laugseite (die Ecksäule mitgerecli-net). Das höhere Alter wird bezeichnetdurch die ungewöhnliche Länge und Engeder Cella, die bedeutende Weite des Um-gangs, die starke Verjüngung der Säulen,das Fehlen der Anten, das schwere Gebälkund die derben Formen.
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Westl. vom Tempel D liegt ein wohl-erhaltener runder Ziehbrimntn, (*.70 m.breit, bis zu 10 m. Tiefe in einem vier-eckigen gemauerten Raum eingeschlos-sen und mit cylindrisehen Ziegeln be-kleidet. — Zwischen) Tempel I) und der*Nordinauer sind die Fundamente einesgrossen Quaderbaues ausgegraben wor-den, westl. von der Akropolis die Fun-damente eines Tempels.
Die vier Tempel der Südterrasse ge-hörten zu dem Stadttheil, den man ge-wöhnlich als die Ahcwpolis bezeichnet,deren Uinmaiiertuiy noch in vereinzeltenTheilen um den Rand dieser Iliigelab-theilung verfolgt werden kann. DieMauer besteht aus verschiedenen Bestand-theHen: fast die ganze Östliche Mauergehört noch der ältesten Zeit an, ihre iSteine, im Blockverband ohne Mörtel aneiminder gefugt, in einer Stärke von2,40 m. bis 2,70 m., sind aus dem gelb-lichen, grobkörnigen, leicht zu ver-arbeitenden Muschelkalk des Hügels ge-
Selimmt (Tempel P). üog
brochen. Andere Tlieile der Ostmauersowie die Westmauer und die Verkleidungder Ostseitc bestehen aus einem sehrharten, feinkörnigen, grauen Tuff, welcher2 St. westl. in Rocca di Cusa gebrochenwurde-, diese Mauerung ist sorgfältiger,in fast regelmässigen Läufern und Bin-dern ausgefiihrt. Eine dritte Bauweiseträgt den Stempel der Eile (»der impro-visirten Restauration«), da allerlei Frag-mente von Bauten, sogarKapitälc, Archi-trave und Gesimse mit benutzt wurden;sie stammt wohl aus der Zeit des llermo-krates (S. 334). An der Ost - und West-seite standen an einigen Stellen viereckigeThürme, an der Mitte der Nordseite, wojetzt eine Lücke von 5,85 m. sich zeigt,stand ein Thor; man fand noch die Restevon Anten und zwei seitlichen Thünnen.Auch im SO. war ein Thor mit zweihintereinander liegenden Thürmen; eindritter Zugang führte von SW. zur Stadt.Die ganze Oberfläche des Hügels inner-halb der Mauern ist mit Trümmern vonantiken Wohnungen bestreut, auf denenaber hoher Flugsand lastet, oder einevegetative .Fülle von Aeanthus, Raute,Myrte, Lentiscus, S<juilla, wildem Fen-chel und Zwergpalmen. Letztere wuchernhier so reichlich, dass Virgil mit Rechtdie Stadt »Pahnosa Seliuus« nennt, Ge-gen die nördliche Terrasse hin, die eben-falls viele Spuren antiker Wohnun-gen hat und gegen den Rand hin künst-lich abgesehrofft ist, liegt am Ende dersüdlichen Terrasse eine leichte Einsen-kung, die manche für den Markt lullten,ln ihrem westlichen Thcil enthält siedie Trümmer eines antiken viereckigenBaues und nordöstl. davon die Funda-mente eines antiken Theaters aus früherZeit, sorgfältig aus Tuffquadern errichtet,mit der Richtung nach S.
Der Stylobat hat vier Stufen von0,:(45, O.sa.j, 0,305, 0,298 m. Höhe, an derFront fünf Stufen; man konnte also vonallen Seiten zum Tempel heransteigen. DieStylohatbreite (23,71 m.) verhält sieh zurStylobatlänge (553,18 in.) wie 1 : 2,24. — Esfehlt, wie bei Tempel C, eine organischeVerbindung der Cella mit dem Pteroma; dasMissverhältnis zwischen Breite und Längewird noch durch eine pseudodipteriseheStellung der Säulen vor den Cellamauernausgeglichen. Er hat das breiteste Pteroma