!). Von Palermo über Termini nach GHrgenti.
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besitzt Oorleono einen Schlag kräftiger,schöner Einwohner. Die Hauptkirche wurde1840 restaurirt und mit plastischen Arbeitengeschmückt; die Weihbcckon sind aus dem1ö., <1 iö Holzschnitzereien im Chor aus dom i17. JaliHi. ln der Cappuccini- Kirche ein !schöner S. Franciseus von Pietro Novelli; 'vor der Kircho eine hübsche Villetta. Einigebemerkeuswerthe Gebäude des alten Adels,lieber der Stadt die Huinou von zwei mit-telalterlichen Kastellen, östl. Cadello mprano,siidwestl. Oastello de’ Carcerati, Gefängnis,auf steiler Höhe. — Auf dem Monte de’ Ca-Willi , von 4 Migl. Umfang, lag nach Cleverdas antike Schern ; noch sieht man hiev Zie-golmauerrcsto und lindot hier und da altoGoldmünzen undVasen von sehr feinem Thon.
Jenseit Corleone durclisehneidet dieStrasse den Monte de’ Cavalli und MonteBarmen und zieht über Campofiorito(1518 Einw.), ein modernes ExfeudumdcrPrmcipi cli Campofiorito, und (651vil.)Jtisactjuino (9128 Einw.), in dessen NäheAchat und Jaspis gebrochen wird , nach(67 Kil.) Clliusa (6968 Ehiw.), einevon Mattet) Sclafani, Grafen von Aderno,1820 gegründete Stadt, die ihren Namen(Verschluss) von ihrer Umgiirtung durchdrei Hügel und die zwei Flussarme desIsburo erhielt. Der Boden umher isttrefflich bewässert und überaus fruchtbar;in der Umgegend schöne Varietäten vonAchat. (3 St. östl. von Clliusa liegt dieAlbaneserkolonie Pal. Adriano.) VonOhiusa führt der Weg über (87 Kil.) un-ter den Berghängen Caltahellota (S. 362)nach (105 Kil.) SciilCCil (S. 359).
Ein zweiter Weg zieht westwärts nach(70 Kil.) lliiü'nuni (3614 Einw.), das aufnatürlicher Bolsenvoste sich erhebt; es besitztnoch ein von Friedrich 1 i. errichtetes Kastell,von architektonischer Bedeutung, und einenormannische llauplkirche. Die Umgegendist so reich an Achaten, Jaspis und Porphyr-arten, dass an einigen Stollen sogar dasStrassenpfiaster aus Achat besteht.
D/a St. nordwestl. von Giuliaua liegtContessa, eine der alhanexischen Kolonien,die, zusammen ca. 10,000 Seelen, in Piana,
Palazzo Adriano, Mezzojuso und Contessaihre Niederlassungen haben, al bauesisohund meist auch griechisch sprechen, undderen griechischer Bischof in Palermo re-sidirt (s. oben und Palermo, 8. 230).
2 St. nordwestl. von Contessa erhebtsich am linken Ufer des Beließ siuistro(ICrimisos), zwischen dem (nordöstl.) Val-lone di Petraro und dem (siidwestl.) Val-lone Vaccarizzo, die Rocca d’Enteil«, einisolirtes, von Abhängen umschlossenesFelsenplateau von 4 Migl. Umfang, nurvon Petraro aus zugänglich; hier lag dasantike Entella, ursprünglich eine Stadtdev Elviner; unter Dionys dem Aelternzogen die Icampanhchcn Söldner nach derEroberung von Syrakus (403 v. Chr.) hier-her; freundlich aufgenommen, überfielensie plötzlich die Einwohner in der Nacht,tödtoten die jungen Männer, nahmenderen Frauen zu Eheweibern und gründe-ten hier gewaltsam eine neue Niederlas-sung sUditalisclicr Männer (»das ersteZeichen eines Umschwungs in den Bevöl-kerungsverhältnissen der Insel und derMachtstellung ihrer Bewohner«. Holm).Noch hat man von d.er antiken Stadt dreier-lei Münzen: die ältesten Silbermünzenmit einer Frau an einem Altar und einemOchsen mit Menschenkopf, dann kampa-nische in Silber und Bronze, mit einembärtigen oder weiblichen Kopf und einemPegasos; endlich Münzen aus römischerZeit. Entella wurde erst 1224 unter Kai-ser Friedrich II. zerstört, da die rebelli-schen Saracenen es sammt Jato inne hat-ten; diese wurden nun umgekehrt nachKampanien (Nocera) verpflanzt.
Jenseit Giuliana erreicht man in 3 St.Saiubucca Zabut (8673 Einw.), das auf einemkonchilienreiehen Sandstein sich erhebt; dasvon den Saracenen auf der Östliche erbauteKastell erhielt den Namen des Emirs Zabut,wurde aber 1810 in ein Gefängnis verwan-dedt und 1337 zur Aufspeicherung der Clio-leraleichcn in seinen Gewölben benutzt;von da an zerfiel es. Sambucca hat einhübsches Theater (am Ende des Corso) undvorfügt über 10 Kirchen.
2 St. nordwestlich von Sambucca liegt8. Marjherita (7500 Einw.), ein im 17. Jalirii.entstandenes Städtchen mit imposantem Pa-last des Principe di Outö, kleinem Theaterund sehr hübscher »Villa«.
Der Weg von Sambucca führt durchrauhe Gegend in 4'/s St. nach Seiaeeit (S. 350).
9. Von Palermo über Termini nach Girgenti.
Eisenbahn von Palermo gegenwärtig (1876)bis (07 Kil.) Spina, 2mal tägl., in 4% St.; fürr. 11 Fr., 11. 7 Fr. 70 0., III. f> Fr. 50 C.; vonda Post (die Billete, 6 Fr., vorher zu noh-men; in Palertno, Via Maequoda, Pal. Comi-
tini [C 4], im Hof r.; — in Giryenti, ViaAtenea 60) in 3Vs St. nach St-at. Passofon-(luto (beim Abendzug bleibt die Post 6 St.in Cnstdtermini liegen). Eisenbahn von! VassoJ'ondutQ nach (23 Kil.) üirgenti 2mal