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jedenfalls hitziger, hatten sich an verschiedenen Stellenauf dem Platze der Landsgemeinde postirt; sobald einWort kaiserliche Gesinnungen verrieth, so regneten dieStreiche auf den Betreffenden, hierauf wurden die Opferentweder in die Gefangenschaft oder zum Stuhl geführt.Manchmal traf ein dem Gegner bestimmter Streich aucheinen Freund; thut nichts: wo man einen blutigen Kopfsah, meinten die Französischen einen Kaiserlichen wahr-zunehmen und schlugen immerfort auf ihn zu. Mehrals zwei Stunden'^) dauerte der Kampf und nach einerkurzen Unterbrechung erweckte ihn ein mißverstandenesMehr aus's neue. Aber bald behielt die französischePartei den Sieg. Um diesen zu benutzen, drang einezahlreiche Schaar in den neuen Landammann Gruber,folgende drei Vorschläge ins Mehr zu setzen: 1) Alleunkindlich Gesinnten sollen bis Anno 1800 von Gerichtund Rath ausgeschlossen und künftig ein pur ländlichgesinnter Rath sein; 2) alle von der Linden-Partei sollenaus dem Land gemehrt werden; 3) man solle den LindenHab und Gut wegnehmen und einen Spital darausbauen. Noch andere wollten, daß die Geistlichen allezwei Zahre um ihren Pfarrdienst anhalten sollen. Dader neue Landamman der Verwirrung nicht Meisterwerden mochte, so nahm Wetter seinen Platz und er-langte, daß beschlossen wurde, man wolle noch „ein Zähr-lein" warten und zusehen, wie sich die Linden aufführenwerden.
Diese Unruhen endigten wie die ersten mit einerReihe Geldstrafen, von denen die letzten am 7. OktoberVerordnet wurden.
Das Gemüth erholt sich, wenn es inmitten dieser
126) Ref. Gesch. S. 133-137; Wasser sagt: fast eine Stunde.