Band 
Erster Theil.
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die diesen Fleck Landes in zwei Republiken zu scheidendrohte"').

Zn der Stadt herrschte dasselbe Mißbehagen in Folgeeiner aristokratischen Ungleichheit, eingeführt, gegen dieverfassungsmäßige Ordnung, durch den Stolz, den Ehrgeizund den Eigennutz, welche durch die Gunst Frankreichs be-stärkt wurden. Der Kanton Zug erhielt jährlich über 10,00l)französische Franken Pension, wovon 3000 in die Ge-meindskassen flössen, das Uebrige willkürlich "?), nach demGutdünken des Botschafters und seiner Günstlinge, ausge-theilt wurde. Die größten Begünstigungen behielt diekönigliche Gnade den größten Freunden Frankreichs vor.

Eifriger und einflußreicher waren keine als die Z u r-laub erO"). Diese alte und begüterte, am Ende desfünfzehnten Jahrhunderts in Zug niedergelassene, Familiewar Erbin des Namens und Titels der einst im Wallis mächtigen Freiherren von Thurn und Gestellenburg, undgenoß seit dem Anfange des sechzehnten Jahrhunderts

13l) Helvetia, VIII. 469. — 132) Stadlin, IV. 676.

133) Quellen: Die Zuger Unruhen von ihrem Entstehen bis zumFrieden von 1735 , mit dem Motto: » Inlsnäum , regiiia,subes rsnovsre cloloreiii.« Virx. ^en. I. II. AuS einer la-teinischen Handschrift aus der Zurlaubischen Bibliothek, die ihrder Verfasser am 28. Jänner 1745 schenkte: übersetzt (wörtlich)von vr. Stadlin, 1818. Aus einem Band Handschriften be-zeichnet K. bio. 6. S. 68 u. folgende auf der Stadt-Bibliothekin Zug. — H. Hans Kaspar Zellweger besitzt eine Copie vondiesem Manuskript, welche mit vielen andern Urkunden überdiesen Handel einen starken Quartbaud ausmacht; er hat dieGefälligkeit gehabt, mir ihn zu Gebote zu stellen. — Stadlin,

Geschichte der Stadtgemeinde Zug, Band IV. 675—698._

Helvetia, VIII. 469 u. ff. — Zürcher Rathsmanuale undeine Sammlung von Zug betreffenden Aktenstücken. (Archiv vonZürich ). — UorrespoiKlanoo <ls Lounao, Suirro, IVo. 313,314, 319, 320 (Archiv der auswärtigen Angelegenheiten inParis .)