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genschaft in Hausarrest. Fidel entfloh ein drittes Mal.Als Bürger von Luzern und den edelsten Geschlechterndieser Stadt verwandt'^), fand er dort eine Zufluchts-stätte; die Regierung verweigerte ihn auszuliefern. Ausseinem Kantone auf hundert und ein Jahr verbannt,starb er zu Luzern — seine Vaterstadt mehr als seinVermögen bedauernd'^) — den 26. Februar 1731 inseinem sechs und fünfzigsten Jahre. Der Spruch, derihn zu einer Erstattung verurtheilte, begriff auch den vonBeat Jakob gemachten Gewinnst in sich; er traf dieKinder des letzter». Die von den beiden Brüdern ge-forderte, zu 14,175 Gulden berechnete, Summe wurdevon den Bürgen bezahlt"") und unter das Volk ver-theilt: jeder Stadtbürger und jeder Landmann erhieltzwei Thaler""). Kein beschimpfender Zuname hat sich anden von Beat Jakob Zurlauben gehängt, so verehrt warsein Andenken unter diesem Volke, das sich in sein Geldtheilte! In dem Augenblicke, als die Summe ausbezahltwurde, rief eine seiner Töchter aus: „Mein Vater mußein sehr rechtschaffener Mann gewesen sein, da man erstso lange nach seinem Tode einen solchen Ersatz zu for-dern gewagt hat"! Schicker, überrascht von der Richtigkeitdieser Worte, antwortete mit Drohungen"'). Anhängerder Zurlauben flohen zu gleicher Zeit wie ihr Führerund, wie er, ihres Vermögens beraubt. Jauchzend priesdie Menge des Richters strengen Ausspruch über die,welche sie vergöttert hatte"")
147) Den Sonnenberg, Fleckenstein, Pfyffer, Meyer, Segeffer u. s. w.
148) Brief an seinen Neffen, vom 10. November 1730.
149) In zwei Terminen, auf den 28. Mai und den 28. Juni 1729,nach der Quittung, die sich im Zuger Archiv befindet; es istsonderbar, daß das Rathsprotokoll, vom 12. Juni 1730, voneiner Herabsetzung der Summe auf 1500 Reuthaler spricht.
150) Von K franz. Franken. Die Zuger Unruhen; Stadlin ; Helvetia.