Band 
Erster Theil.
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Haus zum Hirschen, den gewöhnlichen Sammelplatz derandern Partei, zerschlugen alle Möbeln, stellten die Wir-thin auf einen Scheiterhaufen und drohten ihr, ihn an-zuzünden^).

Wenn ein durch seine Führer mißleitetes Volk dieGerechtigkeit mit Füßen tritt, achtet es seine Verträgenicht besser. Auf den 15. März 1733 wird eine außer-ordentliche Landsgemeinde zusammenberufen. Schon zumvoraus erhitzt, läßt die herrschende Partei ihrer Heftig-keit gegen die französische freien Lauf. Als diplomatischeGrundlage ihrer Verhandlungen nimmt sie den Traktatvon 1638, und betrachtet die nachfolgenden Verträgeals ungeschehen. Aber bald beseitigt sie sogar jenenTraktat. In seiner Eröffnungsrede zeigt Schumacher denBeistand Gottes im ganzen Werke seiner Anhänger:Ononism tu, vomius , keeisti. Sie werden es für dasWohl des Vaterlandes im Zahr 1733 vollenden; 33 be-deutet: Omns triuum psrlsotum. „Frankreich ", ruftder Statthalter Letter, „ist uns immer verderblich ge-wesen, im Kappeler-Krieg, im Zürcher -Krieg, im War-tauer-Handel, im letzten Krieg; man muß einmal, ohneAusnahme und ohne Rückhalt, mit Frankreich ein Endemachen." Doch schwankt seine Rede, er schließt sie mitfolgenden Worten: „Es lebe der König Ludwig, abernicht seine schlechte Regierung!" „Ich habe Frankreich immer verabscheut", sagt der Ammann Schicker, „seit ichals jung die Chronik gelesen habe; alles, was ich vondiesem Lande habe sagen hören, hat mir Ekel eingeflößt.Nie hat Frankreich gehalten, was es versprochen hat;eS wird es nie halten." Der Ammann Zürcher: „Spanien und die Republik Venedig haben uns Bündnisse und

L07) Die Zuger Unruhen.