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Compagnien angetragen; der Herzog von Lothringen hatuns eine Compagnie in der Garde auf dem Teller ge-boten, aber der Pensionär sagt: „Der König will esnicht, der Botschafter will es nicht." Er fügt hinzu,man solle Jeden als Verbrecher behandeln, der mit Wortoder That den Beschluß tadle, den man fassen werde.Weber, der Kantonsbannerträger, begreift die Langmuthder Regierung von .Zug gegen Frankreich nicht. „Diebeste Pension ist unsere Freiheit; unsere Voreltern habensie durch Aufopferung ihres Lebens und ihrer Güter er-langt; erinnern wir uns an den Zwang, den wir aus-gestanden haben wie Leibeigene, welche nicht sagen konn-ten, daß das ihnen gehöre, was in ihren Häusern undin ihren Scheuern war. Verschmähen wir ein verächt-liches Geld, das dem Land den Untergang bringt." Beider Verhandlung über die Zurückberufung der Truppenfragt einer: „Was soll man mit so vielen Leuten an-sangen?" „Man muß sie brauchen zum Reisbüschel-und Heckenmachen," antwortet ihm ein Bauer; und einanderer: „Das Unglück wird nicht groß sein, ob sie wiewir vor Hunger sterben." Drei Magistratspersonenversuchen diese Hitze zu besänftigen; nur eine schnelleFlucht außer den Kanton rettet sie. Andere theilen ihreMeinung, aber nicht ihren Muth: „Sie werden sich derMehrheit unterziehen und Gott bitten, daß sich alles zumBesten des Vaterlandes und der Religion wenden möge."Beinahe achthundert Vaterlandsfreunde sind weggeblieben,unter dem Vorwand des schlechten Wetters ^). DieVersammlung beschließt einhellig, den Vertrag mit Frank-
208) Die Rathsher:en Johann Franz Landwing, Jakob BernhardBrandenberg und Alt-Landvogt Kassar Leonz Weber.
209) Bonnac an den Minister, den 18. März.