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Erster Theil.
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erkenne, daß er ihn aus der Pensionsliste gestrichen undihm für immer die Früchte des Bundes von 1715 ent-zogen habe." Zu gleicher Zeit fordert der Botschafterden Stand Luzern auf, „mit dem Kanton Zug in Zu-kunft über nichts zu verkehren, was immer auf dasBündniß Bezug haben möge"^).

Die Gährung zu Zug war auf dem Punkte, durchdie Ränke Schumachers sich auch Unterwalden und Schwyz mitzutheilen; aber in diesen Kantonen erhielt der Siegder Gemäßigten die Ruhe aufrecht^"). Bonnac unter-stützte die Häupter dieser Partei mit seinen Rathschlägen:sie verlangten von ihm mit Ungestüm die Bezahlung derPension als eines Heilmittels gegen die Empörung^").

Die Eidgenossen, vor allem die kleinen demokratischenKantone, sahen also diese Volksbewegungen nicht ohneeinen Blick auf sich selber. Aber das konfessionelle Miß-trauen überwog jedes andere Gefühl. Die Katholischenhatten Zürich in Verdacht, als unterhalte es die Un-ruhen zu Zug, als unterstütze es Schumacher im Ge-heimen, und wiesen die Mitwirkung der Evangelischenzurück, aus Furcht, sie möchten sie dazu benutzen, dasBündniß von 1715 zu schwächen; gleichwohl liefen sieGefahr, wenn sie allein handelten, Zug Zürich in dieArme zu werfen, dem Schumacher schon die Titel Vaterdes Vaterlandes und natürlicher Beschützer des KantonsZug gegeben hatte2'°). Luzern sah in den Unruhen eineAngelegenheit der schweizerischen Eidgenossenschaft, andere

213) De Bonnac an Luzern , 29. März 1733.

214) Die Zuger Unruhen.

215) Bonnac an den Siegelbewahrer, 12. September 1733. 8uis«s,dio. 315, lol. 121, 122.

216) Bonnac an den Siegelbewahrer, 27. Oktober und 10. Novem-ber 1732.