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der katholischen^). Solothurn fürchtete, die Evangeli-schen möchten bei ihrer Mitwirkung zur Stillung Ver-anlassung nehmen, sich in die Unordnungen der Kantonezu mischen, um die Katholischen nach einander zu unter-drücken. Freiburg wies, nach Bonnac, ihre Mithülfezurück aus verstellter Gleichgültigkeit über alle innernAngelegenheiten der Schweiz und sogar der katholischenKantone?^); Freiburg , sagt derselbe Botschafter, „immerseltsam und sonderbar in seinem Benehmen", entschul-digte sich sogar, Abgeordnete auf die katholische Conferenznach Luzern zu senden^), welche, sehr getheilt, zuletztein Schreiben an Zürich und Bern , behufs Zusammen-berufung einer allgemeinen Tagsatzung, aä relerenäumnahm ^°).
Der Nuntius, klug und gemäßigt, vermied es, sichzu zeigen^'). Bonnac, dessen diplomatische Laune sich inden Unruhen gefiel — besser geleitet als sein Hof, der dasVerführerische der Empörung fürchtete — rieth den Eid-genossen, sich zu vereinigen, um ein Beispiel der Tyran-nei zu ersticken , das für alle Stände des Schweizerbundesgleich gefährlich sei, um so mehr, da es sich um keine That-sache handle, wobei die Religion betheiligt wa're^).
2n Zug konnte nur eine unaufhörlich unterhalteneAufregung den Sieg der Harten noch eine Zeit langbefestigen. Auch mangelten die Gewaltthätigkeiten nicht.Schumacher verklagte vor dem Volke und vor dem Rathe
217) Idiä. 27. Oktober; und Luzern an Zürich , 9. u. 21. April u.1. Juni 1731 (Archiv von Zürich ).
218) Derselbe au denselben, 17. November.
219) Derselbe an denselben, 3. November.
220) Relation äs In viele cald. äu 4 au 6 novewbrs 1732.kuisss , I^'o. 313 , lol. 139—1Ü1.
221) Bonnac an den Siegelbewahrer, 10. Januar 1733.
222) Derselbe an denselben, 27. Oktober 1732.