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blicke die in Marsch befindlichen Heere und das Kampfes-getümmel in die Nahe der Schweizergrenzen. Bald be-rathschlagte die Tagsatzung, bald handelten die Kantonegesondert oder in kleiner Zahl vereinigt für die gegen-wärtige Sicherheit. Ihre Unruhe wiederholte sich häu-fig in den beiden ersten Zähren. 1741 führte der Kur-fürst von Bayern , 1742 derselbe, nun zum Kaiser ge-krönte, Fürst die mit ihm verbündeten Franzosen, welchebei Hüningen eine Schiffbrücke und auf der deutschen Seite Festungswerke anlegten, über den Rhein . Währenddieser Zeit war der Gemahl Maria Theresias, der Groß-herzog von Toskana , nicht im Stande, seine Neutrali-tät gegen den Durchmarsch spanischer Truppen zu be-haupten. Die westlichen Kantone beunruhigte es, alssie im Dezember 1742 sahen, daß sich der Znfant DonPhilipp"), der das spanische Heer befehligte, Cham-berys und ganz Savoyens bemächtigte. Genf nahmMaßregeln, hierauf erhielt es beruhigende Erklärun-gen^). Das an Savoycn stoßende, aber seine Politikbis an die Grenzen der Eidgenossenschaft erstreckendeBern schrieb an Genf, Freiburg, Solothurn , schrieb andie Generalstaaten der Niederlande , an die Könige vonPreußen und Frankreich, die Schweiz vor dem Kriegezu bewahren und sich für ihre Neutralität zu verwen-den. Noch spezieller suchte es die kräftige Vermittelung
98) Folgende Anekdote verdient eine Stelle. Ein junger spanischerOffizier erhielt die Erlaubniß, in Genf einzutreten, und soupirtebei einer Magistratsperson. Lebhaft äußerte er den Wunsch,einen Hugenotten zu sehen. — „Alle Einwohner der Stadt sindes." Wie groß war sein Erstaunen: die spanischen Priester hat-ten sie mit einem einzigen Hinge mitten auf der Stirne geschil-dert. kieot, III, L91.