Band 
Erster Theil.
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des Königs von Großbritannien nach und lud alle Orteund Zugewandte ein, sich dahin zu verständigen, dieschweizerische Neutralität zu beschützen^). Zürich undBern schickten ihrer Bundesverwandtin Genf eine Be-satzung von achthundert Mann, welche vierzehn Monatelang in ihren Mauern blieb E). Während dieser ganzenZeit beschwerte sich nicht ein einziger von den wohlha-benden Einwohnern über die Unterhaltung der versechs-fachten Wachen. Beim Abmarsch der Truppen ver-theilte der Rath goldene und silberne Denkmünzen analle Offiziere, mit nachstehenden auf der Rückseite einge-prägten Worten: koeäorslis llkns merentibu^honorisc-msk»

Auf einen Wink des österreichischen Botschafters ludBern Wallis und Freiburg ein, mit ihm in Vevay zu einerConferenz zusammenzutreten (5. Februar 1743), um einemDurchbrüche der Spanischen durch Wallis nach Italien zuvorzukommen E). Dieser sowohl für seine Besitzungenals für seine Miteidgenossen wachsame Stand bereitetesich geräuschlos auf jedes Ereigniß vor, versah dieSchlösser der Waadt mit Kriegsvorräthen und verkauftean die Walliser , um sie in Stand zu fetzen, sich selbstzu vertheidigen, sechzig Centner von seinem eigenen Pul-ver'^), dem besten Europas .

Das Kriegsglück wechselte (1743), weil eines der ge-krönten Häupter eine Nation im Rücken hatte: die Va-

88) Geheimes Missivenbuch, 376—480.

100) Von: Januar 1743 bis zum März 1744.

101) kieot, 293.

102) Die Schweiz ward neuerdings der Schauplatz diplomatischer Ränke,die von den fremden Gesandten geleitet wurden. Siehe An-hang 6.

103) Von Tillier, 162, 163.