terlandsliebe der Ungarn vereinigte sich mit der SeeleMaria Theresias. Die Ungarn , commandirt von Feld-herrn, die ihrer würdig waren, vertrieben die Franzosenund Bayern aus Böhmen und Oesterreich, besetzten Bayern und drängten auch die Spanier in Ober-Ztalien zurück.Unter den spanischen Truppen in Savoyen bemerkte maneine starke Bewegung. Die Armeeen von Oesterreich undFrankreich standen bis in die Nahe von Basel . Die Ge-fahr schien so drohend, daß Zürich , obgleich die ordentlicheZahrrechnungstagsatzung noch nicht beendigt war, eineaußerordentliche Bundesversammlung auf den 6. Augustausschrieb. Hier zeigte sich daS Band der Eidgenossenschaftund ihr Vertheidigungssystem in seiner Schwachheit. Essollte auf derselben noch ernsthafter als bei einigen frühernTagsatzungen über die Behauptung der Neutralität be-rathschlagt werden. Dennoch erschien Appenzell-Znner-rhoden nicht auf derselben und entschuldigte sich; ebensobei den folgenden Tagsatzungen. Auf das Begehren Ba-sels um eidgenössischen Zuzug, seine eigenen Truppen zuunterstützen , traten die nicht im Defenstonal begrif-fenen Stände (Uri, Schwyz , Unterwalden, Zug, derkatholische Theil von Glarus und Appenzell ) gar nichtein und schickten keine Contingente. Die übrigenAbgeordneten nahmen wenigstens die Zahl der aufzustel-lenden Truppen zur Berichterstattung auf. Ihre Kan-tone, der Abt und die Stadt St. Gallen und Viel schick-ten endlich den vierten Theil ihrer Contingente, zusam-men 2040 Mann E), an Grenze, um sie gegen zweiArmeen zu beschützen. Bern lieferte 500 Mann zum Zu-zugs und hielt noch andere Milizen marschfertig. Basel
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