Band 
Erster Theil.
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glaubte, die an der Grenze liegenden eidgenössischen Trup-pen sollten, wie 1688 und 1689, von den kriegführendenMächten besoldet werden. Den Generalen der fremdenHeere wurde die Securität (dies war der Ausdruck) desFrickthales, der vier Waldstädte und eines noch ausge-dehnter» Bezirkes als 1734, endlich das Ansuchen desBischofs von Basel um die Aufnahme in diese Securi-tät empfohlen'°b). Die Antwortschreiben der Mächte,ihrer Gesandten und Feldherrn an eine neue Tagsatzunglauteten im folgenden Monat beruhigend. DiejenigenOrte, welche bei der letzten Bundesversammlung auf dieEhre, das Vaterland zu vertheidigen, Verzicht geleistethatten, zeigten an, daß auch sie im Fall der Noth, nachden Bünden, Truppen aufstellen würden. Man berath-schlagte sich über einen zweiten und dritten Auszug"").Der Kriegsschauplatz entfernte sich; die Truppen wurdenvermindert (November), hierauf ganz zurückgezogen (nachdem Neujahr 1744). Kurze Securität.

Der Krieg trat in eine neue Periode ein. Großbritan-nien und die Niederlande unterstützten die Königin von Un-garn, und ihr Feldherr Prinz Karl von Lothringen rücktein das untere Elsaß ein. Friedrich II. , der schon 1742mit Maria Theresia einen Frieden geschlossen und da-durch den größten Theil von Schlesien und die Graf-schaft Glatz erworben hatte, eröffnete den zweiten schle-sischen Krieg, angeblich um dem aus seinen Staaten ver-drängten Kaiser beizustehen, eigentlich aber, um seine neuenProvinzen gegen die Uebermacht zu vertheidigen, welcheOesterreich erlangen würde, wenn Frankreich unterliegen

108) Abschied der außerordentlichen Tagsatzung, August 1713; Meyer,270; von Tittier, 161, 165.

107) Abschied der außerordentlichen Tagsatzung, September 1743.