Band 
Erster Theil.
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die theuerste Waare der Schweiz , um ihre Kinder,strittenDie Zahlen sagen alles.

Das letzte Zahr des Krieges (1748) fand unterfremden Fahnen:

Zn Frankreich . 22,095 Mann " 2 )

Zn Ungarn ein bündnerisches Regi-ment . 2,400 „ '--)

Die hundert Schweizer des Eroß-herzogs von Toskana , welche

24,495 Mann.

12l) Der Briefwechsel der französischen Gesandtschaft mit dem Hofewährend dieser zwei Jahre ist ganz voll von dem Gegenstandder Truppenaushebungen für Frankreich , den Kaiser und England.Frankreich stellte 1744 für Wahrnehmung seiner Militär- undHandelsintereffen einen Residenten, den Herrn von Chaignon,in Wallis auf. England richtete seine Blicke auf Bünden underfuhr zu seinem Schaden, was es heiße, mit demokratischen Staa-ten zu unterhandeln. Der Gesandtschaftssekretär Mariane schriebhierüber an den Minister d'Argenson, den 7. Juni 1745: „JederPrivatmann fordert, theilweise durch England, entschädigt zu wer-den für das, was sie bezahlen mußten, um zu ihren Stellen zugelangen, wie dies bei ihnen und in allen Volkskantonen geschieht,wenn von einigen auswärtigen Angelegenheiten die Rede ist; da-her kommt es, daß man in diesen rein demokratischen Ländernmeistens den folgenden Tag über dasjenige spottet, was amvorhergehenden auf's feierlichste beschlossen worden ist; weil dieStellen jährlich wechseln, so will ein neues Haupt, das bis-weilen nur ein ungebildeter Bauer ohne Verstand ist, den näm-lichen Vortheil empfangen, den man seinem Vorfahrer gab undnoch geben muß, was ohne Zweifel nur dazu erdacht ist, dieAusgaben der fremden Mächte zu vermehren, welche meinen,um sie werben zu müssen, und die sie betreffenden Angelegenheitenzu verwickeln, um mehr Nutzen aus ihnen zu ziehen. Darin be-steht eigentlich die ganze Politik und die Ehrlichkeit dieser Leute."

1LL) ül-rv, V, 48». — 123) Max, VH, 81. —