Band 
Erster Theil.
Seite
433
JPEG-Download
 

— 433 —

rechtfertigte sich in einem Memoire als Antwort auf das-jenige des Königs."')

Von da an häufige Schwierigkeiten und Besorgnisse.Savoyische Feldmesser messen nicht bloß die Bezirke St.Victor und Chapitre, sondern Theile des Genfer-Gebie-tes '^). Der König befiehlt eine Zahlung der Personenund des Viehes und es wird in feinem Namen gegen die-jenigen Unterthanen Genfs , welche sich weigern, mitStrenge verfahren '^). Wie viele Conflikte, während derUnruhen des Freistaates, auf diesem an Streitigkeitenfruchtbaren Mifchgebiete! Gewechselte Schreiben, Memoi-res und Contrememoires, Conferenzen, Interventionender beiden Schirmorte, Einmischung des Königs von Eng-land — keines von den Elementen der diplomatischenHandel fehlte

Die Religion gab Stoff zu andern Zänkereien. Unterder Bevölkerung von St. Victor und Chapitre lebtenprotestantische Familien. Seit drei Vierteljahrhundertenhatte Savoyen , mehrere Male auf dem Punkte, sie zuvertreiben, den Vorstellungen Genfs immer nachgege-ben '^), ungeachtet der besondern Umstände, welche Grundzu solchen Maßregeln gaben 2m 2ahr 1737 gab

181) I, 187-207.

182) Genf an Zürich, 21. Juli 1730; H. Nazan, von Turin , anGenf, im Namen des Königs, 28. Juli; Genf an Zürich , LS.August.

183) Genf an Zürich , 17. September 1734; 5. Oktober, ic.

^ela I, 546, ele.

184) I. 348-370; 378—385; 661-720; 746—776; 823-835; 885-910; 978—1005; II, 1-63; 67—79 ;

185) Zum Beispiel 1664, 65, 66. 86, 91. 1722 und 31.

186) Vergleiche Genf an den Marquis d'Ormea, Minister des Königs,März 1738; der König an Genf , September 1737; d'Ormea anGenf , 21. Juni 1738.

Bd ix.

28