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Rechte in diesem Bezirke gebracht worden '^). BeiAnlaß seiner Protestation gegen den letztem Einfall sprachein ministerielles Schreiben die Souveränität in den strei-tigen Bezirken für den König von Sardinien ausschließlichan, wies jede die Militärquartiere betrefende Ausnahmezurück und erklärte den Vertrag von St. Julien fürlängst aufgehoben'^). Um diesen Schlag von sich abzu-wenden, rief Genf die beiden Schirmorte an. Das we-gen seiner Nachbarschaft unmittelbarer betheiligte Bernsah die Bedeutung des Verfahrens von Seite Sar-diniens besser ein als Zürich '^'). Auf seinen Rathwandte sich Genf an den König von Sardinien undsuchte die Unterstützung Englands nach, während die bei-den Kantone ihrerseits an den Hof zu Turin schrieben.Frankreich bot sich zum Vermittler dar; sein Interesseverlangte die Aufrechthaltung des politischen Gleichge-wichts zwischen Genf und Savoyen. Die holländischen Gc-neralstaaten verwendeten sich beim sardinischcn Ministerim Haag, damit der Vertrag von St. Julien geachtet undGenf hiedurch von seinen Besorgnissen befreit werde '^).Aber der König von Sardinien antwortete über die Beob-achtung dieses Vertrages nie anders als mit auswei-chenden Umschweifen '^).
Um diesen Streit und die durch die Vertreibung der
193) Genf an Zürich , L9. Mai 1739.
194) d'Ormea a» Genf , 23. Mai 1739, zu vergleichen mit dem vor-hergehenden Schreiben.
195) Zürich anBern, 4.Juni 1739 ; Wem an Zürich , 10. Juni 1739und 14. Februar 1740.
196) Re^istrs 6es Resolution; äes ^tats-Leoeraux, vom 24. Juli1739.
197) Sein Schreiben an Zürich und Bern , vom 7. Oktober 1739, in4cl» II, 557.