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Reformirten veranlaßten Schwierigkeiten zu heben, wardeine Conferenz diesseits der Berge verabredet. Bern wurde als Versammlungsort bezeichnet '^). Obgleich derKönig in Beziehung auf die Protestanten von dem Grund-sätze ausgieng, sein Recht leide keine Erörterung "P, ließer nichts desto minder seine Sache im Allgemeinen durchden Grafen von Viry vertheidigen. Dieser Gesandte gabmündliche Ausschlüsse und führte mit einer außerordentlichenGeläufigkeit viele Thatsachen an. Er ward ersucht, dieseschriftlich zu übergeben, wie alle fremden Minister pflegen.
Er schützte aber einen ausdrücklichen Befehl des Königsvor, was die Versammlung nicht wenig befremdete. Man !bat ihn, den folgenden Tag seine Rede langsamer zu ^wiederholen, damit die „Substanz" derselben von den Se- jkretaren zu Papier gebracht und ihm zur Bestätigungvorgelesen werden könne. Er willigte in den erstern Punkt, ^erklärte dagegen, sobald er wahrnehme, daß die Sekre-täre etwas von seiner Rede in die Feder fassen, werdeer entweder aufhören zu reden, oder so geschwind reden,daß die Feder nicht folgen könne, wie er Tags vorher ab-sichtlich gethan habe^).
Er erinnerte weitläufig an die ehemaligen Rechte desHauses Savoyen über Genf , beschuldigte diese Stadt,
198) I» seinem vertraulichen Schreiben an Zürich , vo»l 17. Februar1740, wies Bern den Gedanken zurück, denjenigen Orten, diein dem Traktate von St. Julien vermittelt, Mittheilung vondiesem Geschäfte zu machen; einige möchten für Zürich und Bern „mißbeliebige Einschläge" thun; zudem stünde wegen der unterihnen waltenden wenigen Harmonie eine leidige Verzögerung undVerlust der opportunen Zeit zu befahren.
ISO) Der Marquis de Gorzegne an den Nathsherrn Mussard 3. Ok-tober 1739 ; der König an Zürich und Bern , 2. April 1740.
200) Abscheid und viariuw, 9—13.