Band 
Erster Theil.
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sehr für ihren Fürsten eingenommen war, bezahlen sollte;es war die bestimmte Weigerung einiger Gemeinden,daran beizutragen, oder gewisse übliche Taxen zu ent-richten ; die Beschwerden der Rorschacher über eilf an-dere Punkte, der Wyler über zwei und achtzig, oder end-lich der Widerstand der Katholischen gegen die Voll-streckung eines, wie sie sagten, unter protestantischemEinflüsse geschlossenen Friedensvertrages").

Mitten in diesem Gewebe sich durchkreuzender Inte-ressen thut sich die Wirkung einer allgemeinern Ursachekund, die Liebe des Volkes sür ein mehr demokratischesLeben. Der Fürstabt, obschon von friedliebendem Cha-rakter und von Natur zur Mäßigung und Billigkeitgeneigt, ließ sich durch den Starrsinn seines Conventszum Widerstand gegen das Volk verleiten und schenkteden Rathschlägen des französischen Botschafters, derihn mahnte, die Handhabung seiner Rechte nicht biszur Strenge zu treiben, wenig Gehört). Die re-publikanischen Neigungen seiner Unterthanen, vereintmit den übrigen Elementen des Streites, brachten diebeiden vermittelnden Stände und die auswärtige Diplo-matie in eine schwierige Stellung. Zürich und Bern neigten sich natürlicherweise auf Seite der Toggenburger,von welchen vier Fünftheile der reformirten Religion an-gehörten"). Aber Zürich befürchtete, es möchten jeneeinen freien Volksverband, ähnlich dem appenzellischen,begründen, und dadurch seinen eigenen Unterthanen ge-

11) Von Arr, 508-518.

12) Bounac au den Minister, tl>. und 3t. März 1733.

13) Auf ungefähr 15,000 waffenfähige Männer zählte man 3,000katholische und 12,000 reformirte.