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Den neuen Abt Cölestin ^) bewillkommten schon beidem Antritt der Abtei die Händel im ToggenburgFürst Joseph hatte, als ihm im Jahr 1718 das Volkhuldigte, den Hut abgenommen und es versichert, daßer die Artikel des Friedens pünktlich beobachten würde.Dieses gaben nun die Unruhestifter als einen dem Volkegeschworenen Eid an, und als letzteres den 14. Junizu Wattwil zur Huldigung versammelt war, fordertees vom Fürsten , daß er ihm zuerst schwören solle,schlug die, welche die Finger zum Schwören empor hiel-ten, auf die Hände und verhinderte durch erregtes Lär-men die ganze Handlung, so daß der Fürst mit seinemHofe »»verrichteter Sache von der Bühne abtreten mußte.Ja sie rauften einen evangelischen Dekan, welcher dieBühne bestiegen, und dem Volke sein aufrührerisches Be-tragen vorgehalten hatte, bei den Haaren. Das Landge-richt verurtheilte vier von den Urhebern dieser Unord-nungen zum Auspeitschen. Aber am Tage der Vollstreckungdes Urtheils rissen fünfzig resormirte Männer den ersten,welcher diese Strafe erleiden sollte, auf sein Schreien demScharfrichter aus den Händen und führten ihn davon.Doch gelang es, ihn wieder zu ergreifen, wo dann dasUrtheil unversehens an ihm vollzogen wurde. So dauertederselbe Geist der Unordnung fort; die Orte und dieAuftritte allein wechselten ein wenig. Viele Gemeindenwaren dieser kostenverursachenden Wühlereien müde; anihrer Spitze zeichnete sich durch ihr entschiedenes Auftre-» ten die von Wattwil aus. In einer den 10. Januar 1743dem Landrathe und den zwei gewährleistenden Ständeneingegebenen Bittschrift forderte sie, daß die Landrätheferner die Wühler nicht aufwiegeln, sich nicht die Beschlüsse