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Aber aus diesen beständigen Kämpfen gieng eine leben-dige, feurige Völkerschaft von geübtem Geiste hervor, bereit,für das Recht den Kampf des Gedankens, wie für dieFreiheit den Kampf der Waffen zu bestehen. Nach demGewitter erschien die Erde, die jene Menschen ernährte,grüner als vorher.
Die durch politische Ungleichheiten und konfessionellesMißtrauen aus ihrer wahren Richtung gekommenen Be-ziehungen unterhielten unter den kleinen Staaten gewisseReibungen, welche das Erbübel der Schweiz offenbaren.So veranlaßte die streitige Bestimmung des Rangver-hältnisses einen Anstand zwischen Ob- und Nidwalden ,der sich durch anderthalb Jahrhunderte hindurchzog.^)Obwalden wollte für zwei Drittheile des Kantons gerech-net werden; Nidwalden fühlte sich beleidigt, daß es beijeder Gelegenheit nur ein Drittheil des Standes sein sollte.Als beim Absterben des Bannerherrn das Kantonsbannerin einer Feierlichkeit, bei welcher die beiden Landestheileanwesend waren, in die Hände seines Nachfolgers über-gieng, schwor der von seiner Regierung abgeordnete Lan-deshauptmann von Nidwalden einen Eid, durch welchendiese Ungleichheit gut geheißen wurde. Aber während des
59) Duellen: Landtrath-Wuchenrath-LandtSgemeind-Protocoll (StanzerArchiv). — Prvtocol's Notaten, wörtliche Auszüge aus den Pro-tokollen des Archivs von Sarnen . — Ein Folioband Manuskript,enthaltend alle Urkunden und die ausführliche Darstellung, demH. Landammann Nikodemus Spichtig zu Sarnen gehörig, der dieGüte gehabt hat, mir ihn zu leihen, ist unter dem Titel: Gründ-liche Beschreibung oder Lpseies lsvti deren im Weinmonat 1754zwischen Ob und nid dem Kernwald entstandenen Disferenzien, ausden Handschriften des H. Nikolaus Jgnaz Wir; copirt worden. —Lorresponügiicö ike I'swbssssüeur 6s Ltmvigux svee lö wi-nislra 6ss sllsires straogäres, so 1756, Luisse, Ko. 354(Arch. der «usw. Angel, in Paris ).