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Erster Theil.
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deren Netz einen Bundesvertrag ersetzen mußte, riefendie Parteien, je nach ihrem Interesse, den Bund derdrei, oder der vier, oder der fünf, oder der zehn Orte,^)oder die katholische^) oder evangelische Sitzung, oder end-lich die Tagsatzung an.

Aber mehr als andere Ursachen unterhielt die konfes-sionelle Aufregung das Mißbehagen: überall füblte mansie auf dem Grunde des eidgenössischen Lebens. Bisweilenbrach sie gewaltsam los, wie 1756 an den Ufern desZürchersees.^)

Ein junger Mann von Schwyz trank eines Tagesin einem Wirthshause zu Lachen, in welchem sich Zürcher befanden. Vom Weine erhitzt, sprach er von dem poli-tischen Zustande der Schweiz , stieß Drohungen aus gegenZürich und bemerkte, bald werde diese Stadt achtzehn-tausend Schwyzer und Zuger vor ihren Mauern sehen.Schnell kehrten die Zürcher nach ihrer Stadt zurück underfüllten sie mit diesem Gerüchte. Um die nämliche Zeitspeiste ein Pfarrer von Zug in Zürich zu Mittag, undder Wirth spottete über die katholische Religion. DerPriester, durch die Mahlzeit aufgeheitert, erwiederte, daß

85) Beispiele bei dem Schreiben von Landammann und Rath vonObwalde» an Bern, 12. Juni 1756. — Denkschrift Obwaldens über denselben Gegenstand, 20 enggeschriebene Folioseiten, imUnterwalden-Buch, L.

86) Obwalden an Nidwalden , S. Juni 1756. Ibiä.

87) Quelle: Bibliothek von Zürich (Wasser-Kirche) LIsept. 6 275.Xtirodsriseks(issediotltsn, lom.XIV, S. 1 — 128: Nachrichtenvon dem falschen Lermen, der den 6. Oelobris 1756 durch dasganze Land ergangen, als wann die katholische in das Zürich Gebieth eingefallen seyen. — Diese Darstellung besteht hauptsäch-lich aus amtlichen Schreiben zwischen der Regierung und den Land-vögten, zwischen Zürich und Zug rc., und aus Verhören.

88) Marti.