Band 
Erster Theil.
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Symbol ihrer Würde hieß das „Baret." '") Der Verkaufder Barets oder Stellen, die AuSsteurung mit Baretsist vergebens geleugnet oder beschönigt worden;'") dieProtokolle des Raths selbst drücken sich hierüber allzudeutlich aus: in dem Zahre 17-18 allein wurden der Ver-sammlung der Zweihundert nicht weniger als fünf aufdiesen Gegenstand bezügliche Denkschriften eingegeben undeinem Ausschusse zur Prüfung übertragen.'") EinigeVerbesserungen in der Verwaltung, besonders im Mate-riellen, waren nicht hinreichend, die politische Unzufrie-denheit zu beschwichtigen.

Unter der Zahl der auf fünf Zahre verwiesenen Bitt-steller von 1744 that sich ein Mann hervor, den seinepatriotische Gesinnung, zu der sich das bittere Gefühleiner persönlichen Zurücksetzung gesellte, veranlaßte, einebedeutende Rolle zu spielen. Samuel Henzi , der Sohneines unvermöglichen Pfarrers, mußte von seinem vier-zehnten Zahre an als Copift in der Salzkammer seinenLebensunterhalt gewinnen. Er war ziemlich klein aberwohlgestaltet, und zeichnete sich durch eine angenehme Bil-dung und geistreiche Gesichtszüge aus. Mit seltenen An-lagen und einer außerordentlichen Geiftesthätigkeit begabt,wurde er frühzeitig befördert. Reich an allen zur Ver-waltung gehörenden Kenntnissen, dabei ein geschickter Ma-thematiker, übertraf Henzi an wissenschaftlicher Bildungdie meisten seiner Zeitgenossen; er schrieb und sprach sehrgut deutsch, sranzösich und lateinisch, und häufig schrieber an einige Freunde griechische Briefe, wenn er fürchtete,sie möchten in andere Hände fallen. Zwei griechische

1-tl) Gesch. Schweiz. Eidgenossenschaft , X, L95,

142) Helvetia, I, 446, Note 8.

143) Po» Tillier, V, 180,