Band 
Erster Theil.
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vernahmen diese Mitglieder einer furchtbaren und in die-sem Augenblicke schon siegreichen Regierung nur die Aeuße-rung der Ergebenheit oder Furcht. Auf einem andernStandpunkte, hielt der französische Botschafter, der Mar-quis de Paulmy, ein unparteiischer nnd gemäßigter Cha-rakter, »die Bauern geneigt, mit der Bürgerschaft ge-meinsame Sache zu machen. Sie haben sich sehr zubeklagen,^) schrieb er seinem Hofe, über die Art undWeise, wie sie von den Landvögten behandelt werden,welche, da sie sich aus diesen Landvogteien, die sie nurfür einige Zahre haben, für ihr ganzes Leben bereichernwollen, es meistens weder an der Tyrannei noch an Be-drückungen fehlen lassen Zwei Tage nachher beschul-digt derselbe Botschafter die Herren von Bern , indemer sich auf die Aussagen der achtungswerthesten Augen-

287) Siehe die Beschwerden in der Denkschrift der Verschwornen, Hel-vetica I, 430.

288) Schreiben an den Minister vom 7. Juli. Er setzt hinzu: ..Manbehauptet, in den katholischen Kantonen, wo die Regierung dienämliche ist, wie zu Bern , seien die Landvögte viel menschlicherund weniger habsüchtig, und diese Vergleichung, welche die ber-nischen Landleute zwischen ihrem Zustande und dem ihrer Nach-barn machen können, verursacht, daß sie ihn noch mit mehr Un-geduld ertragen. Was das Volk in der Stadt anbetrifft, soversichert man, das, was dasselbe am meisten zur Empörung an-reize, sei die Hoffnung, Gewinn zu ziehen aus der Plünderungdes Staatsschatzes, von dem man sagt, er sei außerordentlichgroß und werde alle Tage größer, ohne daß man von dem größtenTheil dieses Geldes eine Anwendung zum Vortheil nnd zur Er-leichterung des Volkes mache." Uebrigens spricht er damit nichtseine Meinung aus, wie er sagt, wozu ihm die Erfahrungüber dieses Land noch mangle; es sei die Meinung aller derer,die die Schweiz und insbesondere den Kanton Bern zu kennenbehaupten, und die ihm für sehr verständig und gut unterrichtetgelten.