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daß, wenn es weiter Ausflüchte suche, das Zürcher Con-tingent den Weg über Luzern nehmen werde, um dessenBoden nicht zu betreten?^) Man argwohnte Übeln Wil-len.^) Das Schwyzer Contingent versammelte sich in !der That mit Widerstreben und übler Laune bei Schneeund Regen, und ohne ordentliche Leitung; der Zuzug warerst bereit, als man seiner nicht mehr bedurfte, „absicht-lich oder in Folge unserer Einrichtungen, weiß ich nicht,"schreibt ein angesehener Mann aus dem Lande selbst?'")
Das zweideutige Benehmen von Schwyz erklärt sichaus persönlicher Feindschaft, welche diese einflußreichenLeute auf ihr Land übertrugen. Unerhebliche Ursachen,durch die Leidenschaft vergrößert, unterhielten den Haß.
Als einzelne Stimmen aus dem Livener-Thal gegen Urilaut wurden, schenkte man ihren Klagen Beifall, und ver-sprach ihnen halb und halb, nicht zwar bewaffneten Bei-stand, aber doch eine Vermittelung, wodurch die Abhän- ^
gigkeit der Unterthanen erleichtert werden sollte. Als es !
zum Ausbruch gekommen war, bargen sich jene gehässigen jRänke unter dem Deckmantel eidgenössischer Milde?''") jEntrüstet über ein solches Benehmen, weigerten sich dieGesandten der andern Kantone lange Jahre hindurch, zurSyndikatszeit neben den Schwyzer Gesandten zu tagen,bis endlich Wallis die Aussöhnung gelang?")
337) Kirchberger an Bern; Luzern , 19. Mai; Uri-Vuch, 271 — 275.
338) Man sah sogar in dem Landsgemeindschluß, jedem Soldaten außerdem Commißbrot einen Tagessold von 25. Schill. zukommen zulassen, ein Hinderniß gegen ihren Auszug, „Welches neben an-dern Gründen ihren Abmarsch bey nahem hindersteliig machenwird." Kirchberger an Bern, Altorf , 22. Mai.
338) Geschichte unsers werthen Vaterlandes Schwyz , Th. II, S. 113im Archiv der Familie Neding.
310) Vertmont an.den Minister, 1. Juni.
341) Gesch. uns. werth. Vaterl. «. a. O.