Band 
Dritter Theil.
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Bern und Zürich rüsteten sich, Gewalt mit Gewalt ab-zutreiben. Der General Tscharner, in den Kriegen, dieHolland zu sichren hatte, gebildet, besetzte die Gränzenmit einigen tausend Mann b?). Bern ries seinen Unter-gebenen die enge, seit dreihundert Zähren bestehende Ver-bindung mit Neuenburg ins Gedächtniß, und stellteihnen das Beispiel ihrer Vater vor, die, wenn es sich

Hüningen und 27 Bataillone zn Besannen eingetroffen. — DerKönig von Preußen ließ seine in Italien befindlichen Truppensich näher gegen die italienischen Vogteien hinziehen, um diekatholischen Kantone einzuschüchtern. Osterwald. Saint-Sapho-rin. Er hatte diesen Rath ertheilt.

97) Als Kriegsräthe befanden sich die Nenner Steiger und Kirchber-ger bei ihm. Ohne ihre Einwilligung durfte er nichts unterneh-men und nicht angreifen ohne ausdrückliche Ermächtigung vonSeite des Rathes. Manual N. 30. Die Miliz von Neuchatel wurde nach Saint-SaphorinS Anleitung neu organisirt. EineElitenschar von 10 Kompagnien, jede von liO Mann unter Pe-titpierre , einem in Holland gebildeten Offizier, ward unterstütztdurch zwanzig Kompagnien von Auszügern. Auf diese folgte derLandsturm. Die Stadt konnte 800, das ganze Land 9000 Mannunter Waffen rufen. Der Oberbefehl wurde einem waadtländi-schen Edelmann, Sacconap, einem der erfahrensten Kriegsmän-ner der Schweiz , übertragen. — Die Waadtläuder besetzten St.Croir, la Brevine , les Verrie'res. — „Zu andrer Zeit würdeFrankreich sich wohl gehütet haben anzugreifen, gegenwärtig aberhat es kein System mehr; die Leidenschaft regiert. . .. Möchtees doch nur gegen Neuenburg anrücken! Wir würden sogleich inBurgund einfallen." Saint-Saphorin. — Da der König beiEröffnung des Feldzugs unmöglich ein Land gegen sich unter-Waffen an seiner Gränze zurücklassen konnte, sah er sich genö-thigt nachzugeben. — „ MHHerrn von Bern entwaffneten erst,nachdem S. Majestät dem Plane, den sie vorlegten, ihre Zu-stimmung ertheilt hatte." (Königl. Archiv in Paris K. 60l).—-Zwischen den vier reformirten Städten und Glarus hatteeine Konferenz zu Langenthal statt gefunden. Zürich hielt 6000Mann in Bereitschaft. Bündten verhieß 1500. Basel wagtenicht, sich zu erklären.