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zwei bis viertausend Mann. Der Abt seinerseits machte sichanheischig, im Falle des Krieges mit einer gleichen Trup-penzahl Bregenz und Konstanz zu besetzen""). Sobald Zürich annehmen mußte, ein solcher Vertrag sei wirklich ge-schlossen worden, rief es die Tagsatzung zusammen").Was konnte wol verstanden sein unter dem Ausdrucke»abgerissene Gebietstheile, zu deren WiedererweckungOestreich die Hand bieten sollte?" Appenzell , das Rhein-thal, die Stadt St. Gallen , einzelne Bezirke des KantonsZürich ? Von allen Seiten her machte sich der UnmuthLust. Umsonst versicherte von Thurn, der Vertrag seinur im Entwürfe vorhanden. Schon sah sich der Wie-nerhof genöthigt, bei dem Vorrücken der Franzosen dieAusführung des Verheißenen zu verlangen, und der Abt,der nicht entsprechen, höchstens 300 Mann aufbringenkonnte"), mußte sich dessen Vorwürfe gefallen lassen.Schwyz, Glarus, Appenzell versagten den Abgeordnetendes Abtes den Zutritt zur Tagsatzung. Alle Kantone ver-langten, der Entwurf des Bündnisses mit dem altenFeinde der Eidgenossenschaft solle vorgelegt werden. VonThurn hatte das Tockenburg ein Reichslehen genannt, dieErbitterung wuchs bei solcher Sprache. „Haben denn dieTockenburger nicht in unsern Reihen gekampft? Hat Kai-ser Maximilian sie nicht als Eidgenossen anerkannt? Wur-den sie nicht einbegriffen in unsern Vertragen mit Frank-reich ? Der westphälische Friede sichert ihnen die Unab-
41) 28. Juli 1702. — Den 16. Aug. machte der Abt sich anheischig,das mailändische Capimlat nur mit einem Fürsten zu erneuern,der vom Kaiser belehnt sei.
42) 3. Dec. 1703. — Ein Streit des Abtes mit den Appenzellernwegen Erhöhung der Zollgebühren zu Steinach, Roschach und Wylsteigerte die Erbitterung.
43) Was, mit Ausnahme von Thurns, jeder vorhersah.