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den Eifer der katholischen Kantone für ihre Glaubens-genossen im Tockenburg an, und lud dieselben nach Badenzu einer besondern Conferenz ein. Veränderte Umständekamen ihm bei seinen Bestrebungen zu Hülfe. Durch dieBeredsamkeit des greisen aber noch kraftvollen SchultheißenWillading , auf dessen Freundschaft von Thurn sonst bis dahinmitZuversicht hatte rechnen dürfen, war Bern vermocht wor-den, für Unterstützung der Tockenburger Zürich sich an-zuschließen ^). Sobald die katholischen Kantone diese Ver-einigung der Vororte bemerkten, näherten auch sie ihrerseitssich einander ^). Sie drohten den Tockenburgern mit ihremvollen Zorne, wenn sie, statt ihre Sache der Entscheidungder Eidgenossenschaft anheim zu stellen, sich vorzugsweisean Zürich und Bern halten wollen. Allein dadurch erreich-ten sie gerade das Gegentheil dessen, was sie gesucht hatten.Die Tockenburger, ein Einverständniß der katholischen Kan-tone mit dem Abte fürchtend, theilten den eben erhaltenenBrief den zwei Städten mit. Zetzt glaubten diese ent-schiedener hervortreten zu dürfen. Zürich machte fürsein Recht des Einschreitens den Antheil geltend, den es
Volkes sah. In den kleinen Kantonen zogen Betschart, Schorno,Schmid, Zurlauben, zur Flue Gewinn von seiner Freigebigkeit.Bei Conferenzen entschädigte er die Abgeordneten. Aus dießfäl-ligen Notizen hier die folgenden: „2g. Mai 1702 im Recht zuSchwyz aller Orten in den Wirthshäusern zahlen müssen, 1077 ff.48 Tr. 13. Juni und 9. August. Zehrung mit Gesellschaft promors geutis impullsutissimas, 298, 46... 28. Aug. in Con-ferenz zu Einsiedeln , Speiskosten, Diskretion u. s. w. 247 st.Uunsra plsoaut." — Er unterhielt zahlreiche Spione. — Aus-gabe in Bender, zu Wien 5980 Gulden. Summa Sumwarumvon 1700 bis 1710 40,404 Gulden. Rechnung von der Handdes Abtes Leodegar .
48) von Arr. — Tillier. — Willadings und Saint-SaphorinS Brief-wechsel. (Archiv d. H. Mstral.) Bernermanual.
49) Abscheid v. 1705, Diarium Deoäegarii. — v. Arr, 393,