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von Schwyz und Elarus fanden b«) ganz Tockenburg un-ter Waffen und kehrten zurück nicht ohne wenig ehrerbie-tige Vorwürfe hören zu müssen.
„Nur der Krieg kann uns von der Tyrannei derVororte befreien!« war hierauf die einstimmige Spracheder fünf Orte ^). Sie würden ihn sogleich erklärt haben,hätten sie auf Oestreich oder Frankreich rechnen dürfen.Allerdings hatte Joseph II. durch die Wegnahme derTockenburgischen Schlösser sich in seinem Stolze gekränktgefunden; er dachte daran, sich für diesen Schimpf zurächen^); allein den 17. April 1711 trat sein Tod da-zwischen. Seinen Nachfolger aber überzeugten die Höfevon London und Haag mit leichter Mühe, wie nachthei-lig es für die Sache der Allirten wäre, wenn er dieschweizerischen Städte angreifen und dadurch nöthigenwürde, sich Frankreich in die Arme zu werfen. Auch Lud-wig XIV. , der in seinem erschöpften Zustande immer nochaus den Kantonen Soldaten in bedeutender Zahl werben
86) 10. Juni 1710. Zürich hatte Nabholz zum Oberst-Lieutenantmit 1000 Gulden Besoldung. Den Tockenburgern war bei Todes-strafe auf die Landsgemeiue geboten worden. — Die Schwpzerwollten die Schlösser als offene Häuser in Verwahrung behaltenund verlangten für den Abt Widerherstellung derselben und glän-zende Satisfaktion, allein es gelang ihnen nicht, die Landsgemeinevon Glarus (15. und 18. Mai) für diesen Beschluß ebenfalls zugewinnen. — von Arr, 428. — Diarium Deoäegsrii. — Schü-ler, 270.
88) Bender versichert es. Relation 1711. — Tockenb. Neichsakten.Den 24. März 1710 ließ Joseph Zürich und Bern zu wissenthun, er werde „mit dem Abte gemeine Sache machen und dieRechte des Reiches alles Ernstes zu vertheidigen wissen, auchdieses ihm dabei Hülfe leisten." Die Städte antworteten in festemTon, 12. Juni. — Darauf folgte ein heftiges Schreiben Traut-rnannsdorfs. Die Städte theilten dasselbe Saint-Saphorin mit.Der Wienerhof mißbilligte die Sprache seines Botschafters.