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Es gelang ihm, den jungen in den großen Rath eingetre-tenen Männern begreiflich zu machen, daß zum Vortheiledes Staates das Tockenburgergeschäft ebenso ehrenhaft be-endigt werden müsse, als dasjenige von Neuchatel . Siesagten ihm ihren kräftigen Beistand zu'<"). Für dieWahlen suchte er zum mindesten das Loos einzuführen,da er sich von der Unmöglichkeit einer tiefer gehendenReform überzeugt hatte. Seine jungen Freunde, dieselbst gerne sich der Verbindlichkeit entledigt sahen, vor-dem Rathe zu kriechen, verhalfen ihm durch ihre Unter-stützung zum Siege. Jetzt begab er sich, der Mehrheitim Rathe sicher, nach Zürich E).
Zn Zürich herrschte eine noch kriegerischere Stimmungals in Bern , der Eifer war aber ein unüberlegter. Vielejunge Leute wollten den Krieg dort nur, weil sie ihnnicht kannten "b). Noch ehe der Feldzugsplan entworfenwar verlangten die Offiziere die Aufstellung zahlreicherTruppenabtheilungen, jeder nur, um sich so schnell alsmöglich ein Kommando zu sichern. So leichtsinnig ga-ben sie sich den Wechfelfällen des Kampfes preis, um mit
Ebenso Friedrich Wagner. Rudolf Zehnder und Niklaus Wagnermußten, weil sie Versammlungen von Mißvergnügten beigewohnthatten, auf ein Jahr den Kanton meiden. Andere erhielten Ver-weise. Den Richtern ward die strengste Geheimhaltung zur Pflichtgemacht. Tillier. — Manual.
104) Im December 1710. Willading hatte sich vermehrten Einflußauch dadurch zugesichert, daß er an verschiedene Mitglieder desRathes Geld bis auf achtzigtausend Franken auslieh, ohne Zin-sen zu verlangen. Sobald er indessen ihrer Stimmen bedurfte,ließ er sie fürchten, daß er das Kapital zurückfordern werde. Pui-steulr. Sein Kollege Graffenried war französisch gesinnt undfurchtsam. „Ich lasse ihm durch Besenval schreiben, um ihn nichtverdächtig zu machen." Puisieulr. — Dü Lüc.
105) Nach Beendigung einer Conferenz der Städte zn Aarau .
106) Dü Lüc. — Verschiedene Briese.