Band 
Dritter Theil.
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hatte Zürich wegen dessen unmittelbar nach seiner Waf-fenerhebung an die evangelischen Stände erlassener Auf-forderung zum Beistande getadelt. Es hätte gewünschtdiese möchten, um Friedensvermittler sein zu können,neutral bleiben. Nichtsdestominder sah es gerne Solo-thurn durch Basels Kriegsrüstungen im Zaume gehalten.Bei alle dem glaubte es selbst auch noch fünftausend Mannan dieser Gränze und im Münsterthal aufstellen zu müs-sen, während dreitausend andere an die von Freiburg undviertausend an diejenige von Wallis beordert wurden'^).Zwei Truppenabtheilungen stellten sich den Entlibucherngegenüber und am Brünigpasse auf Die Hauptarmee,nahe an zwanzigtausend Mann stark, rückte ebenfalls inzwei Abtheilungen in die Ebenen des Aargau vor. Anihrer Spitze fanden sich unter denselben Fahnen verei-nigt die Offiziere, welche wir mit Ehre hier unter Marl -borough, dort unter dem Panier der Lilien streiten sahen,Tscharner, Sacconnay, die beiden Diefibach, Nikolas undGeorges, von denen der eine aus französischem, der andreaus kaiserlichem Dienst ausgetreten war. Wären dieZüricher ihnen, wie sie versprochen hatten'^), entgegen

Lust, unsern Freunden in Solothurn mitzutheilen, was der Königrücksichtlich des Bataillons und einer strengen Neutralität bemerkthat, es hieße sie entmuthigeu ... Ich muß trachten, dem Kö-nig die Herzen der Schweizer zu bewahren. Beim Waidwerkheißt es: Ziehe dem Falken die Mütze gut über die Augen! undim Lehrbuch eines Botschafters muß stehen: Lüge recht uner-schrocken! Alles zum Ruhme Gottes und zum Wohl des Herrn,dem man zu dienen die Ehre hat." 4. u. 16. Mai.

125) Unter den Obersten Vincenz Sinner, Saeconay (an dessen Stelleder Oberst Lombach trat), Abraham von Erlach, Mai von Ruedund Wattenwyl von Boulens.

126) Unter Commando I. L. Manuels und L. Tilliers. Kriegs-Ma-nual, 33.

127) „Man schreibt mir, daß Zürich , ganz mit seinem Handel beschäf-tigt, Berns Beispiel nicht folge." Dü Lüc.