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gedeckt und vier Hauptkorps gebildet. Das erste war ge-gen den Abt von St. Gallen bestimmt, das zweite unddritte gegen die kleinen Kantone, das vierte rückte vordurch das Wehnthal, um mit der Bernerischen Armee sich zuvereinigen Bei allen diesen Abtheilungen aber herrschtegroße Unordnung. Der Kanton mußte es büßen, daßman es versäumt hatte, den Milizen die nöthige Sorg-falt zu widmen. Die Verner trafen zuerst am Ufer derAare ein, gingen unweit des alten Schlosses Freudenau'^)unter dem Feuer von zwölf Kanonen auf einer fliegendenBrücke hinüber, verjagten die schlecht bewaffneten Bauern,mit denen ein ehemaliger Offizier, Meier von Klingnau,den Uebergang zu verwehren versucht hatte, und vereinig-ten sich den 24. April bei Würenlingen mit den Züri-chern "?). Durch Besetzung von Kaiserstuhl , Zurzach undKlingnau sicherten sich nun die zwei Städte ihre Verbin-dung. Schon vorher hatte die Bernerische Macht sichgetrennt. Dreizehntausend Mann nahmen ihre Stellungzwischen Seengen , Othmarsingen'^), den Luzernern ge-genüber, die bei Muri standen. Dreitausend zweihundertzogen unter Ludwig von Wattenwyl durch den KantonZürich , um die Abtheilungen zu verstärken, die an den
135) Die Vereinigungspunkte waren Elgg , Ruth Kappet und RegenS-berg.
13K) Bei der Still! den 25. April, um vier Uhr Morgens, unter Lud-wig von Wattenwyl. Drei Tage vorher hatte Trautmannsdorf dem Kommandanten zu Baden von dem Plane der Städte Kennt-niß gegeben.
137) Die Werner lachten beim Anblick ihrer Zürcherische» Eidgenossen.Sie waren schlecht gekleidet, noch mit Piken, oder Gewehren ohneBajonet und von verschiedenem Kaliber ausgerüstet; die Mannö-zucht ebenfalls schlecht.
138) Und in den aargauischen Städten. Das Hauptquartier befandsich in Lenzburg . Rvdt, Kriegswesen der Berner, 111. — BriefeLudwigs von Wattenwyl.