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richtete ihn, daß sein Neffe, den er sehr liebte, zum Ge-sungenen gemacht worden sei. „Es sind noch genug Stu-denten in Zürich, " war seine Antwort. Allenthalben zu-gegen versicherte er sich aller Pässe ins Tockenburg. Woseine Mannschaft ihn im Stiche ließ, fand er Schirmauch in ausgetretenen Waldbächen. Bern hatte den Oberst-lieutenant Groß'") den Tockenburgern zum Beistande ge-sendet. Man sah beide wackere Männer ohne EifersuchtHand in Hand, bald kommandirend, bald untergeordnet.Bei aller Tapferkeit hätten sie sich indessen einem ent-schlossenen Feinde gegenüber kaum halten können; alleindie Schwyzer, so stolze Reden sie geführt hatten, bliebenam Fuße ihrer Berge gelagert, aus denen sie nicht her-vorzubrechen wagten.
Während dieser allseitigen kriegerischen Bewegungenarbeiteten Basel, Schaffhausen und Elarus an Wieder-herstellung des Friedens"'). Eine Tagsatzung sollte zu-sammentreten"^). Allein Zürichs und Berns Abgeord-nete verweigerten in Baden zu erscheinen, das im Besitzeder Feinde war. Sie blieben in Königsfelden und Zur-zach. Hingegen fanden sich die sämmtlichen Abgeordne-ten der fremden Mächte ein, TrautmannSdorf mit über-müthiger und drohender Sprache; Dü Luc den Mundvoll Friedensworte, während er heimlich das Feuer zumKriege anbließ, die Städte versicherte, daß kein französi-scher Soldat die Gränze überschreiten, die fünf Orte,daß sein König ihre Unterdrückung nie zugeben werde'").
143) Herausgeber einer Karte van Neuenburg. Seit zwei Jahren Mit-glied des grvßeu Rathes.
114) „Die sogenannten Unparteiischen" nach dem Zürcherischen Naths-protokoll. — Abscheide. — Abscheide der Conferenzeu Zürichs undBerns zu Zurzach und Königsfelden. 3. — 1l. Mai.
145) L. Mai.
146) Schwäbische Truppen näherten sich dem Nheine und der Herzog