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ten sich größtentheils. Vierhundert Zurückbleibende quar-tierten sich in Muri ein, wo sie sich so wohl befanden, daßsie nicht wieder weg wollten und an den Kriegsverrichtun-gen keinen Theil nahmen. Es fehlte alle gemeinsame Lei-tung, alles Vertrauen zu den Führern.
Anders stand es bei den Truppen Zürichs und Berns.Hier hatte man die Zeit benutzt, die Mannschaft einzu-üben und über neue Unternehmungen sich zu verständi-gen. Unmittelbar nach Auflösung der Tagsatzung setztensie an den Ufern der Reuß und der Thür sich in Bewe-gung. Nabholz hatte fortwährend den viertausend Manndes Mischen Oberbefehlshabers Felder die Spitze gebo-ten, obwohl er sich von der Mehrheitseiner Mannschaftverlassen fand"»). Es war dieselbe so beschaffen, daß ervon einem Siege mit ihr so viel zu befürchten hatte,als von einer Niederlage; denn alle zerstreuten sich also-bald zum Plündern. Ging es irgendwo mißlich, so konnteer sie nur mit der Pistole auf der Brust in den Rei-hen zurückhalten "P Dreihundert Katholiken, die sich indenselben befanden, gingen zum Feinde über. Die Noth-wendigkeit hieß ihn grausam sein, er schickte ihnen Weiberund Kinder nach. Unterdessen erhielt er Nachricht, daßachttausend Züricher und Berner, bei Elgg zusammen-gezogen, unter Bodmer und Dießbach nach dem Tvcken-burg im Anmärsche seien. Sogleich rüstete auch er sichwieder zum Angriffe, sendete seinen Mafor zu Felder,um durch den Anschein einer Geneigtheit zu Unterhand-lungen ihn hinzuhalten und bat Bodmer, sich mit ihmzu vereinigen, um gemeinsam über die Mannschaft des
ISO) Und genöthigt, sich anderwärts zu helfen, so gilt er konnte.
15t) Als einmal Panischer Schrecken sich unter seinen Leuten verbrei-tete , schützte ihn nur die unerwartete Ankunft der BündnerischenObersten Salutz und Plant«.