Band 
Dritter Theil.
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nach dem Widerrufe des Edictes von Nantes einer Mengeseiner Glaubensgenossen das Leben gerettet habe, wie erim Jahr 1689, den aus dem Vaterlands erhaltenen Be-fehlen gehorchend, sich geweigert habe, den Rhein zu über-schreiten. Nur Stuppa , der ihn achtete, vermochte ihnhier vor dem Zorne Ludwigs XIV. zu schützen. SeineGroßherzigkeit, seine Religion und der Umstand, daß erin der heimischen Aristokratie bloßer Unterthan war, hatteihm in Frankreich den Pfad zu höherer Stelle verschlossen.In den Niederlanden stand ihm Albemarles Eifersucht imWege. Auch hier konnte er nicht zu den militairischenGraden sich emporarbeiten, deren er würdig war, und sokehrte er als bloßer Brigadier ins Vaterland zurück.Bern , das seiner Rechtlichkeit unbedingt vertraute und inseiner Annahme des Oberbefehls über seine Truppen eineBürgschaft für den Sieg fand, hatte ihn dem GeneralTscharner an die Seite gestellt. Wahrer Adel gewinntdie Herzen, wie derjenige, der nur auf leeren Titeln be-ruht, sie entfernt. Sacconay sah sich bald im Besitzeder Liebe seiner Waffengenossen. Willig fügten sie dereingeführten Kriegszucht sich. Auf seinen Rath hatteman ihnen Mantel und Patrontaschen gegeben, auch warein Genie-Corps gebildet worden. In diesem leistetenDavel von Cülly, Sacconay's Adjutant, der Oberste Dä-mon und Monnier von Eranson treffliche Dienste.Der letztere war kurz vorher aus kaiserlichem Dienste,wo er durch Tapferkeit zum Range eines Artillerieober-sten sich emporgearbeitet hatte, zurückgekehrt. Die Sol-

unter Oberbefehlshabern von geringerm Verdienste zu komman-diren. (Er war ihnen beigeordnet.)

168) Dämon hatte den Plan zur Befestigung von Zofingen entworfen(Nodtl; Davel in Holland gedient, wo er des erstem Vorgesetz-ter gewesen war. „Dieser Mann hat nur eine Leidenschaft: Gott und das Vaterland. Wenige sind so enthaltsam."