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daten hatten Vertrauen zu ihren Führern'^). Schonbeim ersten Gefechte wuchs dieses noch. Von beiden Sei-ten waren die äußersten Posten vorgeschoben worden.Die Luzerner und Unterwaldner unter Ackermann trafenbei Hilftkon auf einige waadtländifche Kompagnien. Durchihren Führer Crousaz schnell geordnet, empfingen diesel-ben den Feind mit wohlgenährtem Feuer und da Acker-mann überdieß eine Verstärkung von neunhundert Mannheranrücken sah , zog o» sich mit Hinterlassung einerbedeutenden Zahl von Todten zurück.
Drei Tage später wurde Befehl zum Vorrücken er-theilt Zweitausend Berner unter dem Obersten Hack-brett setzten über die Aare und vereinigten sich mitviertausend Zürichern, die bei Dietikon lagen. Begreif-lich zog beim Anmärsche derselben die kleine am Heiters-berg stehende Abtheilung von achthundert Katholischen sichzurück, und verlor sich in der Umgegend von Bellikon .Das Hauptkorps der bernischen Armee, siebentausendMann stark, marschirte in zwei Abtheilungen auf Melin-gen. Die eine derselben war unter dem Generalquartier-meister Mai von Othmarsingen aufgebrochen, die andereunter Tscharner und Sacconay von Hendschikon. Dieseletztere passirte die Bünz'"). Sowie die Bataillone die-
169) Die Züricher sahen mit Erstaunen, wie freundschaftlich die Ver-nischen Offiziere selbst den geringsten Soldaten behandelten.
170) Unter Daniel van Crousaz, einem Bruder des Obersten, dem-selben, der als Major 1723 zu Davels Festnehmung hauptsächlichdie Hand bot.
171) 21. Mai.
172) Oberst eines Regimentes in piemontesischem Dienste.
173) „Indem sie unter dem Feuer des Feindes über die Brücke eilten."— Retlres <lu capitainv 8ao<Ior clu Rode. Die Brücke hießdie Dietfurter wie diejenige, bei welcher im Tockenbnrg die Feind-seligkeiten begonnen hatten. Sie hatte diesen Namen von einerin der Nähe liegenden Mühle. Nodt, III. 468. Relation 3gcs c>ui s'ost passe penäaiU la xuerrs Lnisse. In den xa-