Band 
Dritter Theil.
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ses Wasser überschritten hatten, traten sie in Schlachtord-nung und rückten, die Hüte der Soldaten mit Laubästengeziert, im Sturmschritte die Anhöhe von Maiengrünhinan, die Fleckenstein besetzt hielt. Die Luzerner zogensich gegen Bremgarten zurück. Zhre zwei Kanonen ge-riethen in die Hände der Dragoner unter HauptmannDüeoster. Mai und Sacconay vereinigten sich- bei Woh-lenschwyl'^), m der Ebene am Fuße der Anhöhe, aufwelcher die Ruinen des Schlosses Bruneck sich erheben.Den folgenden Tag hielten sie ihren Einzug in Melingen,dessen Besatzung die kleine Stadt verlassen hatte. AuchHackbrett traf mit seinen zweitausend Mann wieder beider Verner-Armee ein. Dann rückte man gegen Brem-garten vor.

Der Ruf nach Hülfe und Widerstand erscholl bisnach Luzern . Es hatte den Krieg nicht ins Leben geru-fen, und dennoch fiel auf ihn zunächst dessen ganze Last.Schwyz blieb unbeweglich. Die an den Gränzen standensahen überall Feinde sich gegenüber. Viertausend Züri-cher standen in der Landvogtei Knonau unter Werdmül-ler und einem Bündner , dem Obersten Beli von Vel-sort. Dieser betagte Offizier war aus holländischemDienste ins Vaterland zurückgekehrt, um hier seine Tageim Frieden zu schließen. Beim Ausbruche des Kriegeserwachte in ihm der alte Soldarengeist. Er kam nachZürich , begleitet von den besten Offizieren Bündens, einemSaluz, Planta, Mattli. Sobald er bei der Armee an-gelangt war, zeichnete er sich durch Thätigkeit aus. Beider ersten unternommenen Recognoscirung'^) aber ge-

piors 6s 8t 8aplloriii. Auf Maiengrün blieb das Bataillon

d'Arner (er nannte sich Ruisard von Nyo») zurück. Nodt.

174) Man bezog Baracken, da man keine Zelte hatte, deren erst am

folgenden Tage einige hundert anlangten.

175) Er war dabei, von einigen Dragonern begleitet, die ihn indessen