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rich die Ehre des Vorstreites für sich in Anspruch ge-nommen. Viertausend Mann mit vierzig Kanonen undzahlreichen Mörsern trafen von da den 30. Mai auf demFelde bei Wettingen ein. Bomben und glühende Kugelnwurden in großer Zahl geworfen. Die Besatzung bildetenachthundert Mann Miliz aus den kleinen Kantonen, drei-hundert bewaffnete Bürger und einige hundert Bauernaus der Umgegend Kommandant war der OberstCrivelli. Ein Ausfall wurde, fedoch ohne Erfolg, unter-nommen Während die Leute zurückkehrten, tra-fen die Berner unter Sacconay vom linken Reußuferher bei den grotzen Badern ein und begannen sogleichihre Batterien zu errichten. Eine Kugel fiel auf dieWohnung des östreichischen Botschafters Grafen von Traut-mannsdorf und gleichzeitig platzte vor der Hausthüre eineBombe. Prasselnd stürzten die zerschmetterten Dachzie-gel auf die Straße. Erschrocken ließ nun Trautmanns-dorf, der früher sich geweigert hatte, die Stadt zu ver-lassen, um einen Waffenstillstand nachsuchen, damit er sichentfernen könne, da sich aber auf der Ueberfchrift derAntwort nicht die Titulatur fand , die ihm, wie erglaubte, gebührt hätte, so sendete er dieselbe »»eröffnetzurück. Die Züricher setzten das Feuer fort. Unterdes-sen hatte Sacconay ihren Befehlshaber, den StatthalterHirzel, um einen neuen Waffenstillstand angegangen und
192) Nach der Helvetia 250 Bürger. 225 Bauern aus der Grafschaft,300 Luzerner, 74 Urner, 95 Schwyzer, >7 Unterwaldner, 100Znger, in Allem 1061 Mann. — Nach Aler. v. Wattenwyl be-fanden sich dort auch noch 200 Walliser. Briefe an seinenBruder, in einer Sammlung, betitelt: Briefe Mehrerer an I.v. Wattenwyl. l7l2. (Bibl. des Hrn. von Miilinen.)
193) Den 3l., Morgens, unter Reding.
194) Sie lautete: »Unserm hochgeehrten Herrn." — Es war Mittag.— Mit großem Geprassel stürzte die Schloßmauer über die Fel-sen hinunter.