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Nachdem auf diese Weise die zwei Städte ihren Zweckerreicht hatten, trennten sich die Armeen derselben. DieZürcher bezogen ein Lager bei Maschwanden, die Bernerauf der Anhöhe von Maiengrün. Alles richtete nun dieBlicke auf die Arbeiten der Vermittler. Die Abgeordne-ten der fünf Orte waren in Zug zu einer Conferenz ver-sammelt^'); diejenigen Zürichs und Berns in Langen-thal E). Die Gesandten der neutralen Stände vermoch-ten die erster« nach Ölten, die zweiten nach Aarburg zukommen, und von diesen beiden Städten aus wurden nunFriedensunterhandlungen eröffnet. Es hatte viele Mühegekostet, diese Annäherung zu Stande zu bringen. Schwyz hoffte auf Beistand des Himmels und wollte dessen Ent-scheid abwarten. Zn Aktors verlor sich die Stimme^) derBeßler, der Jauch im Lärm des fanatischen Volkes, undebenso in Zug diejenige der Zurlauben und der übrigenFreunde des Friedens. Am meisten war Luzern an einerbaldigen Wiederherstellung gelegen. Freiburg, von Bern umschlossen, wagte nicht am Kampfe Theil zu nehmen^).
— Sacconap. — Funkhäuser. — Meier von Schauensee. — Be-richt von Schnorf. — Bericht eines Offiziers der Besatzung. —Rüdigers Plan.
201) 17. Mai.
202) Tillier, V. 71.
203) Jakob und Fidel. Die Stimme des Landammanns Utiger vonBaar übertönte die ihrige. Von Schwyz und Einfiedelu ausward fortwährend das Volk bearbeitet. In Altorf hingen dieeinflußreichern Personen von Spanien ab; ihnen war an der Er-haltung der italienischen Landvogteien gelegen, bei den Tocken-burgischen Händeln waren sie nicht intereffirt; allein der OberstPüntiner, durch seinen Anverwandten, den Sanctgallischen Kanz-ler, gewonnen, die Kapuziner und die Volksmaffe erklärten sichgegen die Regierung.
204) Freiburg verurtheilte Murten und Tscherlitz, deren Miliz den Fah-nen von Bern gefolgt war, zu 20,000 Franken Strafe. DerNenner Fivaz stand im Einverständnisse mit dem Bischof von