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noch verkauft werden? Einer wagte sogar mit der anseine Gefährten gerichteten Frage: „Soll ich?" das Ge-wehr auf den Schultheißen anzuschlagen. Meglinger,der gerade zugegen war, schlug dasselbe zurück. DerBrigadier Pfyffer befahl ihm hierauf, das Volk ausein-ander zu führen. Er antwortete, er sei kein erfahrnerWachtmeister. „Sie haben aber," fuhr Pfyffer fort,„das Vertrauen dieser Leute." „Wohlan denn," sprachder Leutpriester, „liebe Brüder in Zefu, ziehen doch dielöblichen Ortsverwandte sämmtlich an ihre Platze; Wäg-gis macht rechts um! Kriens, Horw und Habsburg links um, und nun marsch zu euern Kompagnien?^)."Die Soldaten gehorchten dem Priester und ließen ihreFührer nun sich versammeln. Doch mußte man den von denBauern gewählten Offizieren ebenfalls Zutritt beim Kriegs-rathe gestatten. Plump und übermüthig dehnten sie sichauf ihren Ehrensitzen und flochten jedem Satze die Worte:Verrather, Schurken, junge Gelbschnabel, Perrückenköpfeein. Einer der unverschämtesten wagte es sogar, denSchultheißen , seinen Oberbefehlshaber, beim Haare zuraufen. In dieser allgemeinen Verwirrung wurde indes-sen doch der Entschluß gefaßt, am folgenden Morgen amZakobstag den 25. Zuli den Feind anzugreifen. BeimWeggehen aus dem Zimmer trafen die Offiziere aufdie versammelte Soldatenmenge, die auch ihrerseits Kriegs-rath hielt. Sie rathschlagten eben, ob sie heimkehren, inMuri liegen bleiben, oder ein Gefecht wagen wollen. Fürkeine der drei Meinungen war eine Mehrheit vorhanden.Da drang die gewaltige Stimme Josephs an der Huobfür die letztere durch. „Ihr habt den Löwen geweckt,ihr habt seine Wuth gegen Luzern aufgereizt, wohlan!
275) Wörtlich nach Meglingers eigener Erzählung in der Helve-tia I. 117. k.