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vertreibt ihn nun auch!" Alle, mit Ausnahme der Schwy-zer, die ihn Muri . zu bleiben beschlossen, verhießen dasZhre zu thun.
Die Armee der Katholischen betrug zehn- bis zwölf-tausend Mann^°), diejenige Berns achttausend^?). Demgrößer» Theile noch Waadtlander, Leute von trefflicherHaltung und Kriegszucht 2^), geübten Truppen völliggleichzustellen. Sie hatten die Hochebene inne, die zwi-schen zwei Hügelreihen bis zu dem Eichwalde und demWeinberge sich hinzieht, welche das Dorf von Vilmer-gen beherrschen. Die Katholiken rückten über die Hügelvor. Fünf ihrer Fahnen 2^) zogen sich auf das Dorfhinunter, wo sie den Neuenburgern, die in den Wein-bergen lagen, gegenüber an der nämlichen Stelle eineBatterie errichteten, die fechsundfünfzig Zahre früher imdamaligen Religionskriege mit Blute getränkt ward. DieArmeen waren nur durch den Hohlweg getrennt, der
276) Sacconnay sagt 17,500, Meier v. Schauensee 9280; allein dieSchwyzer sind dabei nicht einbegriffen, welche indessen dochmitkämpften, eben so wenig dieSchaar der Freiämtler, die nachPüntinerS Erzählung während des Gefechtes hinzukam.
277) Man war mit den Zürichern so unzufrieden, daß man die Abtheilungderselben, die von Maschwanden sich nach Bremgarten zurückge-zogen hatte, nicht zu Hülfe rufen wollte.
278) Die Soldaten, die genöthigt waren, oft ohne Zelte auf dembloßen Boden zu liegen, hatten zerrissene Kleider, manche von ih-nen waren halb nackt. Viele Dragoner hatten ihre Pferde ver-loren. Rapport der Offiziere des Generalstaabs vom 23. und24, Zuni.
279) Den 22. Funkhäuser. — Saeconnay. Der Plan Rüdigers. —Den 23sten anerboth sich der Lieutenant Deleffert von Coffonnaymit einigen hundert Freiwilligen gegen die Luzernische Batterievorznmarschlren. Ein furchtbarer Sturm trat dazwischen. Vonder Batterie aus ward indessen unaufhörlich geschossen. Die Ber-nische Armee blieb diese Nacht auf den Beinen, wie die vorher-gehende. Rapport des Generalstaabs.