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geregnet oder geſchneyt hat. Den 8. Aprel waren die Baume in vol-lem Bluſt. Den 17. Mey ward auf dem Hof den Bogenſchützen einMeyeten oder Ankenbraut geben/ darinn geſtekt ein bluhender Traube/reiffe Erdbeere/ ein reiffes Roggen⸗ und Gerſtenaͤhre/ und eine Haber-Thünnen. Den J. Heumonat fande man zu Zollikon und andern Ohr-ten linde Traubenbeere/ war allenthalben die Kornernd. Den 20.Augſtmongt fande man uͤberall reiſfe Trauben. Den 10. Herbſtm.ſienge man aller Orten an wümmen. Im Wintermonat war es ſotroken/ das an etlichen Ohrten an Brunnen und Muͤllinen groſſer Man-gel Waſſers war. Eſcher,&c.A. 1er. Zu anfang war ein ſtrenge und lang anhaltende Kaͤlte/ſonſten aber ein Hagel⸗ und Peſt⸗Jahr under den Vieh. Den xz.Herbſtmonat hat es geſchneyet bis gen Wädeſchweil/ und gegen Kilch berg / und waren die Trauben noch hart. Eleher,&kc. iA. 1628. War es um Weihnacht gar warm/ und giengen dieLeuthe barfuß auf dem Feld darauf folgete ein ſchlechter Sommer/ we-nig Wein/ der nicht zeitig worden, Biſchoffberg, Appenz. Chrono. p.530.Arz. Wellen in dem Winter durch beſtandige Trokne undWinterkälte der Boden blos gelegen/ iſt ein ſolcher Waſſermangel ent-fanden/ das gar viel Mullinen ſtil geſtanden/ welches bey wolfeilenFrüchten einen Brotmangel exwekt. Und iſt bey dieſem Anlas an derLandsgemeind zu Trogen im Appenzellerland angenommen worden/das jeglicher der Landleuthen auf dem ſeinen ſolte Muͤllenen bauen mo-gen. Biſchoffberg. p. 24.CXXXVIII.Wann jemand in dieſem Studio der Natur ſich zu uͤben/ und diebeſchaffenheit eines Landes/ und deſſen Jahrzeiten in erfahrung zubrin-gen luſt hat/ der muß von Tag zu Tag nach oben bemeldter Oronungauf die Aenderungen/ welche in der Luft/ auf der Erden/ an Menſchen/Viehe/ Gewaͤchſen/ in Bergen und Thaͤleren/ Flüͤſſen und Seen/ ſichzuͤtragen genaue Achtung geben. Ich wil zu einem Müͤſterlein nuretwelche Jahre beyſetzen.0 5 C XXXIX.1705. War der Jenner ſehr unbeſtaͤndig/ und hatten wir baldgelindes Wetter bald Regen N Sante zu fag graſſirten hitzigeFieber/ welche aber nichts gefahrliches mit ſich fuͤhrten.
Den 6. Febr. Sahe man Nachts von 9. bis 12. einen Mond-Ring; darauf folgete ein unbeſtaͤndige Witterung durch den ganzenHornung und Merz hindurch. 1 325ö ö K iij Den