en/ inſonderheit deroſelben Blaͤtteren ausſchwitzender Saane„97
wegen leicht zufaſſen/ wie die Jahre da das Meelthau hauffig caoder beſſer zuſagen/ wegen allzu ſtarker Oeffnung der Loͤchleit nimſchwitzet/ unter die unfruchtbaren zuzehlen ſind. In Dauphine e tlmet man wahr/ daß bey dergleichen Jahrgaͤngen die Nußbaumwann gar zugrund gehen/ welches in unſeren Landen wegen geringe,Grads der Warme nicht leicht zubeſorgen. 100 um
A. 15 56. iſt in dem Canton Baſel und Bern / ſondeilch 1Thun herum auf ein ſolches Meelthau eine Peſt unter dem, Bag,entſtanden. Urſtil. Chron. Baſ. Lib. VIII. c. 22. Lycoſt. de Propag. 655. a 8 uh-
A. 1986, d. 4. Aug. iſt um den Mittag zwiſchen 10. und 11. KM,ren um Zurich ein Mehlthau gefallen. Vich-
A. 1669. iſt hin und wieder auf ein ſolches Thau ein groſſer Vi,
praͤſten erfolget. N
Von dem Reiffen.
Er Reiffe iſt anders nichts als ein gefrohrnes Thau; eine BfD gegniß/ welche unſere Gewächſe oder Früchte zu Fragofft in Gefahr/ und uns in Forcht ſetzet; weilen unſere Lufft wegen denbenachbarten hohen Gebirgen ohne dem kalt wann darzu kommetNordwind/ ſo ſind die Thautropffein gar bald in Eis verwandtWann alſo irgend ein Land ſich vor dem Reiffen zubefoͤrchteniſt es gewiß das Schweitzerland. Es tragt nicht wenig bey die urge der Waſſeren wie wir dann wahrnemmen/ daß die Reiffen o 5den Sten und Fluſſen nach geſpuͤrt werden/ und in hoheren Oithel
nicht.Von dem Hagel.
Leichwie der Reiffe iſt ein Eis⸗Thau/ alſo iſt der Hagel ein Eßſ-G Regen/ deme Wie unſer Swell 195 beaeſts gatbenen Urſachen vor vielen anderen anderen unterworfen. Einen f fnen Hagel nennen wir Riſel/ Raͤſel/ Granedulam; welcher i 1derheit gemeyn auf denen Alpen weilen dorten die Regentropf gklein. Es iſt merkwürdig/ daß in denen naͤchſt an hohen Gebirgengenden Thaleren der Hage viel ſeltſamer iſt als in ebeneren und dezden Bergen entfehrmteren Landen, Alſo iſt ber Hagel ewas ſeltſan ic
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