91
rührt von einem etwas kleineren Exemplar her; wir glauben denTollständigen Stachel auf 0,06 M. Länge und nahezu 0,01 M.Breite schätzen zu sollen. Er unterscheidet sich von beidenvorangegangenen Arten durch mehrere Eigenschaften. Vor Allemist zu bemerken auf der Oberseite eine mittlere ziemlich tiefeFurche, welche der Länge nach den Stachel in zwei Hälftentkeilt. Auf jeder der beiden Seiten ziehen sich nur schwacheFurchen und Falten parallel mit der Mittelfurche; dieselbenstreben nicht fächerförmig auseinander, obwohl ihr Verlauf etwasundeutlich und schwankend ist. Beide Bänder zeigen stumpfe,weniger starke Sägzähne, die von der Unterseite (Big. 2b) bessersichtbar sind als von der Oberseite. Die Unterseite selbst istscharf abgesetzt, kräftig rundlich gewölbt und verflacht sich nichtgegen das obere Ende hin (Fig. 2b).
Sie scheinen selten grössere Dimensionen anzunehmen, alsdie abgebildeten Stücke; die meisten andern Fragmente bleibenkleiner. Diese Stacheln bieten soviel Aehnlichkeit mit den vonAgassiz aus dem Londonthon beschriebenen (Rech. III S. 331Planche 45 Fig. 18. 19) dar, dass wir trotz des verschiedenenAlters dieselben nicht von einander zu trennen wagen.
4. Art: Bates fluitans n. sp.
Taf. II. Fig. 4.
gehört zu den seltenen Erfunden. Sie sind weniger plattgedrückt,als andere Stacheln und haben an den Rändern meist gar keineZähnelung; nur an einem einzigen der gefundenen 4 Stücke isteine Spur wahrnehmbar. Oberseite und Unterseite, die sonstscharf von einander abgesetzt sind, zeigen hier keine gute gegen-seitige Abgrenzung. Wohl befinden sich die schmelzglänzendenLinien nur auf der Oberfläche, aber dieselben krümmen undschlängeln sich und halten nur ganz im Allgemeinen die Longi-tudinalrichtung von der Basis zur Spitze ein, ohne unter sichparallel zu sein. Eine genaue Mittellinie ist weder durch eineFalte noch durch eine Furche bezeichnet. Die Falten, die sich4er Mittellinie am nächsten befinden, schwanken nicht unbedeu-tend hin und her. Die wohlerhaltenen kräftigen Schmelzfalten